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    02.09.2008
     

    Studie: Bundesregierung legt Zahlen zum Arbeitsmarkt vor

    Laut dem "Nationalen Strategiebericht - Sozialschutz und soziale Eingliederung 2008 bis 2010" der Bundesregierung hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert: weniger Arbeitslose und mehr berufstätige Frauen sind einige der Ergebnisse.

    Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im März 2008 lag laut dem Bericht wieder bei 27,22 Millionen und entsprach damit dem Stand des Jahres 1998.

    Arbeitslosenzahl 2007 wieder auf Stand von 1994

    Die Zahl der Arbeitslosen sank außerdem im Jahr 2007 auf durchschnittlich 3,77 Millionen und entsprach damit dem Stand des Jahres 1994. Weiter lag die Erwerbstätigenquote der über 55-Jährigen wieder über 50 Prozent. Mit einem Wert von 51,5 Prozent sei im Jahr 2007 bereits das für 2010 angestrebte Lissabon-Ziel übertroffen worden.

    Mehr erwerbstätige Frauen seit 2005

    Die Bundesregierung weist außerdem darauf hin, dass die Erwerbstätigenquote für Frauen zwischen 2005 und 2007 um über drei Prozentpunkte auf 64 Prozent gestiegen sei. Auch für Geringqualifizierte gebe es wieder mehr Arbeit. "Während es zu Beginn des Jahrzehnts für Geringqualifizierte immer schwieriger wurde, Beschäftigung zu finden und die Erwerbstätigenquote von 55,3 Prozent im Jahr 2000 auf 40,7 Prozent im Jahr 2004 zurückging, ist nun eine Umkehr des Trends zu verzeichnen", schreibt die Regierung.

    Chancen für Geringqualifizierte werden besser

    So sei die Erwerbstätigenquote in diesem Bereich wieder auf 44,9 Prozent angestiegen. Der Bildungsgrad habe einen deutlichen Effekt auf die Armutsrisikoquote. Während in Deutschland nur 4 Prozent der Personen mit Hochschulabschluss armutsgefährdet seien, liege dieser Anteil bei Personen mit Hauptschulabschluss bei zehn Prozent. Auch die Situation für schwerbehinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt habe sich verbessert.

    Hier können Sie den Bericht der Bundesregierung kostenfrei downloaden.

    Foto: pixelio