Sporen von Schimmelpilzen sind fast überall vorhanden…

Schimmelpilze können in Innenräumen wachsen, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Schimmelpilze und deren Sporen wachsen auf einer Vielzahl von Materialien und in einem weiten Temperaturbereich. Feuchtigkeit, insbesondere Materialfeuchte, hat dabei eine entscheidende Bedeutung. Die Temperatur und der pH-Wert haben eher eine untergeordnete Rolle, da Schimmelpilze in einem weiten Temperatur- und pH-Bereich wachsen können. Um zu erkennen, bei welchen raumklimatischen Randbedingungen mit Schimmelpilzbildung zu rechnen ist, muss man wissen, dass Schimmelpilze sowohl aus dem Substrat als auch aus der Luft Wasser bzw. Wasserdampf aufnehmen können.

Die Feuchtegrenze, unterhalb derer kein Wachstum von Schimmelpilzen auf Materialien stattfindet, liegt bei ca. 70 % relativer Feuchte an der Oberfläche. Mit zunehmendem Feuchtegehalt steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Schimmelpilzwachstum auftritt. Bei 80 % relativer Feuchte an der Oberfläche sind die Wachstumsbedingungen für fast alle Schimmelpilzarten erreicht. Eine Grundvoraussetzung zum Verständnis der ablaufenden Mechanismen bei der Schimmelpilzbildung ist die Kenntnis des Zusammenhangs zwischen der Oberflächentemperatur und der Oberflächenfeuchte in Abhängigkeit von raumluftklimatischen Bedingungen.

Grundsätzlich sollte bei Schimmelpilzbefall rasch reagiert werden. Da auch abgetötete Schimmelpilze allergisch und reizend wirken können, müssen die Schimmelpilze vollständig entfernt werden. Zudem müssen die Ursachen eines Befalls beseitigt werden.

Artikel weiterlesen: „Sporenfrei - Feinreinigung und Entsorgung bei der Schimmelsanierung“ von Dipl.-Ing. Peter Becker, in: der bauschaden, Ausgabe Juni 2015

 

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Schimmelpilze besiedeln unsere gesamte Umwelt – deshalb ist bei fast jedem...

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Komfortzonen

Feucht- und Nassräume entwickeln sich immer mehr zu „Komfortzonen“ – zum privaten Wellnessbereich. So schätzt der Deutsche Saunabund die Anzahl der Dampfbäder in Wohngebäuden auf ca. 1,6 Millionen. Private Pools soll es laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung ca. 660.000 geben. Der Nutzer verspricht sich davon mehr Entspannung. Doch wenn der Wellnessbereich buchstäblich zum Nassraum wird, kann es für alle Beteiligten schnell unentspannt werden.

Die Begriffe „Feuchtraum“ und „Nassraum“ klingen zunächst eindeutig; sie lassen auf hohe Feuchte oder eben Nässe schließen. Aber die Bautechnik fordert mehr Klarheit und damit Planungssicherheit – die es nicht gibt. In Nassräumen z. B. fällt laut DIN so viel Wasser an, dass ein Fußbodenablauf notwendig wird. Damit wäre auch ein barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche wie ein Nassraum zu behandeln. Noch schwammiger wird es beim Feuchtraum. Hier werden als Anhaltspunkte in der Praxis die Höhe der Raumluftfeuchte oder die Spritzwasserbelastung herangezogen. Das öffnet den Raum für viele Interpretationen – von der Waschküche bis zur Sauna ist alles drin.

Ist der Lastfall schon Ansichtssache, gilt das genauso für die erforderliche Konstruktion und die zu verwendenden Baustoffe. Dass hier nur gesunder Bauverstand weiterhilft, zeigen in der Ausgabe von "der bauschaden" anschaulich die Beiträge zu Verbundabdichtungen, zur Fugenausführung und Materialauswahl. 

„der bauschaden“, Ausgabe Februar 2015

 

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Kalkfahnen und Moosbewuchs

Laubengänge und Terrassen sind als Außenbauteile hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Leider werden sie häufig als „Beiwerk“ der Gebäude mit relativ mäßigem Aufwand konstruiert und ausgeführt. Die Folge ist ein erhebliches Schadenspotenzial und eine hohe Anzahl sanierungsbedürftiger Flächen.

Zurückzuführen sind die Schäden meist auf Planungs- und Ausführungsfehler. Gerichtliche Auseinandersetzungen könnten hier mit einer sorgfältigen Planung und regelkonformen Ausführung vermieden werden. Grundsätzlich zeigen die sachverständigen Erfahrungen, dass eine planerisch nicht ausreichend durchdachte Konstruktion zu Mängeln führt, bei denen auch angrenzende Bauteile in Mitleidenschaft gezogen werden.

Weiterlesen: Technische Mängel beim Abdichten und Entwässern von Terrassen und Laubengängen

 

Schäden und Verfärbungen an Betonpflastersteinen 


Im Jahr 2011 wurden der Eingangsbereich und die Zufahrt mehrerer Wohngebäude mit einem Betonpflaster (Grau und Anthrazit) in ungebundener Bauweise befestigt.

Kurze Zeit nach Verlegung traten nach Angabe des Bauherrn bereits erste Verfärbungen im Pflaster auf, die trotz Reinigungsaktionen nicht entfernt werden konnten. Bei einigen bereits im Zuge von Mängelbeseitigungsmaßnahmen ausgetauschten Steinen seien nun zusätzlich Ausblühungen aufgetreten.

Bei der Ortsbesichtigung wurde folgendes festgestellt: Der Pflasterbelag weist durchgängig eine bräunlich-gelbe Verfärbung auf. Es sind dabei nicht nur die grauen Steine betroffen, in gleichem Ausmaß weisen auch die anthrazitfarbenen Steine sowie die als Randeinfassung verwendeten Betontiefbordsteine die bemängelten Flecken auf. Bei bereits ausgetauschten Steinen sind Ausblühungen aufgetreten. 

Weiterlesen: Schäden und Verfärbungen an Betonpflastersteinen