2,7 Milliarden für Deutschlands Straßen

22.07.2015 07:00  Von:: Verkehrsrecht

2,7 Milliarden für Deutschlands StraßenAutobahnen, Bundesstraßen, Brücken: Deutschlands Straßen sind in einem schlechten Zustand. Der Deutsche Städtetag warnt sogar vor einem „Kollaps maßgeblicher Verkehrsverbindungen“. Darauf hat die Politik nun reagiert!

Am 20. Juli hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ein milliardenschweres Programm für die Verbesserung von Autobahnen, Bundesstraßen und Brücken freigegeben. Von dem 2,7 Milliarden großen Neubau- und Sanierungspaket sollen 1,5 Milliarden Euro für Lückenschlüsse bei Autobahnen und Bundesstraßen, 700 Millionen Euro für Neubauprojekte und 500 Millionen Euro für Modernisierung verwendet werden. Zusätzlich soll das bestehende Brückenprogramm auf 1,5 Milliarden Euro erhöht werden.

Insgesamt profitieren 72 „Baustellen“ von dem milliardenschweren Sanierungsplan. Die drei Bundesländer, die am meisten vom Kuchen abbekommen, sind Bayern mit 621 Millionen Euro, Baden-Württemberg mit 537 Millionen Euro, gefolgt von Hessen mit 390 Millionen Euro. Das Verkehrsministerium habe nur baureife Projekte, die sofort umgesetzt werden können, ausgesucht, rechtfertigt Dobrindt.

Allerdings bezweifeln viele Fachleute, dass dieses Geld ausreicht. Denn zahlreiche Experten-Kommissionen gehen von einem jährlichen Investitionsbedarf von über 7 Milliarden aus, um alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Quelle: tagesschau.de / n-tv.de

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