Sport und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen

15.03.2016 08:00  Von:: Schulen

Die KIM-Studie hat aktuelle Daten zum Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Der Studie nach kommt der Fernsehkonsum in der Rubrik „Freizeitbeschäftigung“ direkt nach den Hausaufgaben. 98% der Kinder gaben an, regelmäßig ihre Hausaufgaben zu erledigen. Bei 97% der Kinder war der Fernsehkonsum die liebste Freizeitbeschäftigung. Erst danach, mit 84% kamen Freunde.

Hoher Fernsehkonsum schon bei kleinen Kindern
Bei Kindern im Alter von 3 bis 13 Jahren liegt der durchschnittliche Fernsehkonsum bei 70 Minuten pro Tag. Ab 14 Jahre steigt der tägliche Fernsehkonsum auf 237 Minuten, dicht gefolgt von der Internetnutzung. So verbringen Sechs- bis Neunjährige ca. 15 Minuten pro Tag im Internet, zwischen 14 und 15 Jahren sind es bereits 93 Minuten und ab 16 Jahren durchschnittlich 116 Minuten am Tag.

Schulzeit ist „bewegungsarme“ Zeit
Nehmen wir noch die Zeit dazu, die die Kinder in der Schule sitzen, so wird erkennbar, dass sie sich kaum noch richtig bewegen, geschweige denn „auspowern“. Mögliche Folgen dieses chronischen Bewegungsmangels sind Übergewicht, motorische sowie kognitive Entwicklungsverzögerungen oder auch Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. ADHS.

Gewichtsverteilung bei Kindern

Bewegung zur Entwicklungsförderung und Prävention von Verhaltensauffälligkeiten
Umso wichtiger ist es deshalb für Kindergärten und Schulen, von Anfang an Bewegung zu ermöglichen und zu fördern. Durch Bewegung können die Kinder vielfältige positive Erfahrungen für ihre Entwicklung machen. Auch dient Bewegung dem Stress- und Aggressionsabbau und sie kann das Selbstwertgefühl stärken.

Sport bei Kindern

Im Praxisratgeber mit Software „Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern beobachten und verstehen“ erfahren pädagogische Fachkräfte nicht nur, wie Bewegungsangebote ermöglicht und in den Unterricht eingebaut werden. Sie finden auch zahlreiche Spiel- und Bewegungsangebote die zu therapeutischen Zwecken oder zur Auflockerung des Unterrichts eingesetzt werden können. So fördern Fachkräfte die altersgemäße Entwicklung der Kinder und ermöglichen ihnen Stress und Aggressionen abzubauen. Dadurch beugen sie aktiv Verhaltensauffälligkeiten vor, sodass sich die Kinder noch besser auf den Unterricht konzentrieren können.


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