Herausgeber/-in: Christine Uske

EnEV 2014/2016 im Gebäudebestand

Anforderungen und Lösungen für Konstruktionen, Bauteile und technische Anlagen
Premium-Ausgabe
Handbuch, DIN A5 Ringordner inkl. digitale Arbeitshilfen zum Download + Online-Ausgabe
Stand November 2016

Dieser Ratgeber informiert über die Anforderungen der EnEV 2014/2016 an Bestandsgebäude. Detailzeichnungen zu Sanierungsmaßnahmen, Hinweise zur Bestandsaufnahme sowie wichtige Kennwerte und neueste Entwicklungen helfen, diese Vorgaben korrekt umzusetzen.

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  • Icon Ihre Vorteile Anforderungen der EnEV 2014/2016 an Bestandsgebäude
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Artikel-Nr.: 51391/1
ISBN/ISSN: 978-3-86586-224-2
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Alle Anforderungen der EnEV an Bestandsgebäude praxisnah kommentiert

Der aktuelle Praxisratgeber gibt einen Überblick über die verschärften Anforderungen der EnEV 2014/2016 an Bestandsgebäude. Detailzeichnungen zu modernen Sanierungsmaßnahmen, Hinweise zur Bestandsaufnahme und Modernisierung der Anlagentechnik sowie wichtige Kennwerte und neueste Entwicklungen helfen, diese Vorgaben einfach und korrekt in die Praxis umzusetzen. Der kostenlose Zugang zum Internet-Energieportal bietet eine Zusammenstellung wichtiger Gesetze und Verordnungen, sowie nützliche Arbeitshilfen, Checklisten und Musterformulare zum Download.

Premium-Ausgabe

Die Premium-Ausgabe des Werks besteht aus einer gedruckten und einer Online-Ausgabe des kompletten Handbuchs sowie einsatzfertigen Mustervorlagen, Arbeitshilfen und Checklisten zum Download.

Diese bietet folgende Vorteile:

  • Alle Inhalte stehen in dieser Premium-Ausgabe auch digital zur Verfügung. Zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen (z. B. Volltextsuche mit farblich hinterlegten Suchergebnissen, direkte Verlinkungen, Setzen von Lesezeichen, Copy & Paste-Funktion) machen die Anwendung besonders komfortabel.
  • Erfahrene Experten erläutern die Anforderungen der EnEV 2014/2016 an Bauteile und technische Anlagen von Bestandsgebäuden
  • Konstruktive und energetische Besonderheiten von Gebäuden, eingeteilt in Baualtersklassen und Nutzungstypologien, helfen bei der Bestandsaufnahme und Bewertung der Bausubstanz.
  • Die Autoren zeigen Schritt-für-Schritt wie eine Kosten-Nutzen-Analyse für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen sowie ein energetisches Gesamtkonzept erstellt wird.
  • Für alle Bauteile, vom erdberührten Bauteil bis zur Dachkonstruktion, werden detaillierte Maßnahmen zur Verbesserung des Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutzes aufgezeigt.
  • Experten zeigen, worauf es bei der Modernisierung der Anlagentechnik ankommt.
  • Der Zugang zum "Energieportal" bietet Gesetze und Verordnungen (EnEV, amtliche Auslegungen des DIBT, Bekanntmachungen) sowie Förderprogramme der KfW und der Bundesländer.
  • Praktische Arbeitshilfen, z. B. Checklisten zur Bestandsaufnahme, Formulare zur Fachunternehmererklärung u.v.m. ermöglichen eine zeitsparende Umsetzung der Vorschriften.

Dämmung von Heizungs- und Warmwasserleitungen

Die Dämmung von Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie von Armaturen ist nach § 10 der EnEV Pflicht, wenn diese im Bereich von unbeheizten Räumen verlaufen und zugänglich sind. Die Dicke der Dämmung mit der die Rohrleitungen ummantelt werden müssen, hängt vom Durchmesser der Rohre ab. Die Angaben in der EnEV beziehen sich dabei auf eine Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs von 0,035 W/m·K. Alle Vorgaben der EnEV an die Wärmedämmung von Rohrleitungen hat Frau Uske im Kap. 6.6.1 zusammengefasst und verständlich kommentiert.

Bei energetischen Sanierungsmaßnahmen sind aber nicht nur die EnEV-Vorgaben, sondern auch Brandschutzmaßnahmen in der Planung und Umsetzung zu beachten. Obwohl bei brennbaren Rohrleitungen bzw. bei Rohrleitungen mit brennbaren Dämmungen im Gegensatz zu Elektroleitungen kein direktes Brandentstehungsrisiko besteht, so tragen sie doch durch ihre Brandlast zum Risiko einer Brandausbreitung bei. Damit Sie die Bestimmungen kennen und wissen, worauf Sie konkret achten müssen, finden Sie in Kap. 6.6.2 wichtige Details zu den Brandschutzanforderungen an Rohrleitungen.

Hydraulischer Abgleich im Rahmen der Förderprogramme
Zu den Voraussetzungen für Fördergelder von der KfW und der BAFA gehört die Durchführung und Bestätigung des hydraulischen Abgleichs. Anhand der Förderrichtlinien ist zu prüfen, welches Verfahren für den hydraulischen Abgleich angewendet werden soll. In Kap. 6.5.2 werden die Vorgehensweisen bei Verfahren A und B ausführlich vorgestellt. Diese Informationen helfen, alle Bedingungen für Förderanträge sicher zu erfüllen.

Arbeiten mit Künstlichen Mineralfasern (KMF)
Künstliche Mineralfasern sind synthetisch hergestellte Fasern aus mineralischen Rohstoffen und werden häufig als Dämmmaterialien verwendet. Sie besitzen ähnliche technische Eigenschaften wie Asbest und enthalten teilweise auch lungengängige Fasern, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Je nach Zusammensetzung sind sie daher nicht oder unterschiedlich krebserregend. In Kap. 3.3.2 sind ausführliche Informationen

  • zur Verwendung von Künstlichen Mineralfasern,
  • zur deren Einstufung nach der Gefahrstoffliste, 
  • zum Vorgehen bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie
  • zur Entsorgung von KMF

zu finden.

Inhaltskurzübersicht

1. Anforderungen der EnEV an Bestandsgebäude

  • Anforderungen an Bauteile und technische Anlagen
  • Nachweisverfahren für Bestandsgebäude
  • Erstellen von Energieausweisen mit Modernisierungshinweisen
  • Nachrüstpflichten im Bestandsgebäude
  • Ausnahmen und Befreiungen von der EnEV 2014/2016

2. Bestandsaufnahme und Bewertung der Bausubstanz

  • Einteilung von Gebäuden in Baualtersklassen und Nutzungstypologien
  • Konstruktive und energetische Besonderheiten von Gebäuden ab 1918
  • Untersuchungsmethoden zur Bestandsaufnahme
  • Wärmebrücken
  • Sommerlicher Wärmeschutz

3. Energieberatung

  • Kosten-Nutzenanalyse für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen
  • Erstellen eines energetischen Gesamtkonzepts
  • Datenaufnahme Vor-Ort
  • Erstellen von Energieausweisen
  • Energieberatung in der Praxis

4. Häufige Schadensbilder und ihre Lösungen im Detail

  • Maßnahmen zur Verbesserung des Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutzes
  • Detaillösungen für:
    • Erdberührte Bauteile
    • Außenwände
    • Fenster, Außentüren
    • Rollläden
    • Dächer und Decken
    • Flachdach und Dachterrassen
    • Balkone und Loggien
    • Außen- und Innendämmung…
  • mit Zeichnungen vor und nach der Sanierung

5. Modernisierung der Anlagentechnik

  • Optimale Energienutzung mit moderner Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung
  • Nutzung von Photovoltaikanlagen
  • Zentrale und dezentrale Lüftung in Wohngebäuden
  • Umstellung der konventionellen Haustechnik auf regenerative Energien
  • Hydraulischer Abgleich
  • Tageslicht und Kunstlicht

6. Realisierte Projektbeispiele zur Gebäudesanierung

  • mit Vorher-Nachher-Analyse inkl. Beschreibungen und Detailzeichnungen zu den Sanierungsmethoden

Zugang zum Energieportal mit Checklisten und Arbeitshilfen

  • Checklisten für die Vor-Ort-Untersuchung und zur Beurteilung einzelner Bauteile
  • Vorlage zur Fachunternehmererklärung
  • Bautagesbericht und Besprechungsprotokoll…

Dieses Handbuch ist genau das Richtige für:

Architekten und Ingenieure, Heizung-, Lüftung-, Sanitärinstallateure, Energieberater, Bausachverständige, Bauunternehmer, Bauträger, Bauhandwerker, Facility Manager, Bauherren

HERAUSGEBER:

Christine Uske
Energieberaterin für Wohn- und Nichtwohngebäude, eingetragen in der Energieberaterliste der Bafa und Bay. Architektenkammer

Christine Uske wurde in Bamberg geboren. Sie arbeitete mehrere Jahre als staatl. geprüfte Hochbautechnikerin für verschiedene Büros in der Planung und Bauleitung von Wohn- und Geschäftshäusern, sowie eines Hotelumbaus.

Von 1999-2003 studierte sie Architektur an der Fachhochschule Coburg und erhielt 2003 das Weiterqualifizierungsstipendium HWP für Frauen.

2004 absolvierte sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit den Masterstudiengang „Architektur Media Management“ in Bochum mit dem Abschluss „Master of Arts“.

Seit 2005 ist sie selbständige Architektin mit einem eigenen Architekturbüro in München.
Hauptzielgruppe ihrer Tätigkeit sind Wohnungsbaugenossenschaften und gemeinnützige Organisationen. Für private Bauherren, die sich mit dem gemeinschaftlichen Wohnen und Wohnen im Alter auseinandersetzen, entwickelt sie zukunftsorientierte Nutzungs- und Energiekonzepte und plant deren Umsetzung.
Ihr Tätigkeitsfeld erstreckt sich von der Leistungsphase 1-9 im Bereich Sanierung, Um- und Neubauten von Wohnungs- und Gewerbebauten.

Christine Uske

AUTOREN:

Marcel Hammerl
Mitinhaber von HC Ingenieure - Ingenieurbüro für Gebäudetechnik
BAFA Gebäudeenergieberater, Gebäudediagnostiker

Dr. Wolfgang Nowak
Inhaber eines Ingenieurbüros für Gebäudetechnik

Susanne Runkel
Gebäudeenergieberaterin, Baubiologin, Sachverständige für Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen und ö.b.u.v. Sachverständige für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz

Josef Schmid
www.bauschmiede.com
BAFA und DENA-anerkannter "Vor-Ort-Energieberater", Mitglied im IG-Passivhaus sowie des Bayern-Energie e.V. und des Bundes Deutscher Baumeister (BDB)
Betreibt seit 2006 als freier Architekt sein eigenes Büro in Garmisch-Partenkirchen

Dr. Thomas Hartmann
Studierte Maschinenbau an der TU Dresden und ist seit 2004 Geschäftsführer am ITG - Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung GmbH. Des Weiteren arbeitet er in nationalen und internationalen Normungsvorhaben und -ausschüssen, u. a. Auslegung von Lüftungsanlagen, energetische Bilanzierung im Rahmen der EnEV und EPBD, mit.

Peter Becker
www.architektur-energieberatung-becker.de
Energieberater für Wohn- und Nichtwohngebäude
Gründete 2006 das "Büro für Architektur + Energieberatung" in München, welches auf die energetische Gebäudesanierung spezialisiert ist.

Jens Glöggler
Studierte Bauingenieurwesen an der TU Stuttgart und arbeitet als Geschäftsführer bei der ATP sustain GmbH, einer Forschungsgesellschaft zu nachhaltigem Bauen.

André Croissant
Ö.b.u.v. Diplom-Sachverständiger (BWA) im Bestellungsgebiet Gebäudetechnik; Teilgebiet: Elektrotechnik; Schwerpunkte: Brand- und Explosionsschutz, Photovoltaik

Marion Schulz
Energieberaterin, BAFA-Vor-Ort-Beraterin, KFW-Sachverständige für Fördermittel, DENA-Effizienzhausexpertin, zertifizierte Passivhausplanerin und Energieberaterin Baudenkmale

Matthias Kraner
Beratender Ingenieur für Elektro- und Informationstechnik, Sachverständiger Energieeffizienz für Gebäude (EIPOS) sowie Mitglied des VDE

Christine Knaus
Studierte Maschinenbau in der Studienrichtung Energietechnik mit den Fachrichtungen Wärme- sowie Gebäudeenergietechnik. Im Institut für Technische Gebäudeausrüstung in Dresden Forschung und Anwendung GmbH umfasst Ihr Tätigkeitsschwerpunkt wissenschaftliche Projektarbeiten mit dem Schwerpunkt Lüftung.

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