Zoll & Export 2017

Alles, was Sie jetzt wissen müssen!
Kombi-Paket
Buch, DIN A5 + E-Book im EPUB+PDF-Format
10. Auflage 2017

In diesem Buch für Mitarbeiter der Zoll- und Exportabteilungen sind alle relevanten Vorschriften für das Jahr 2017 kompakt auf einen Blick zusammengefasst.

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Ihre Vorteile
  • Icon Ihre Vorteile Zollrechtliche Änderungen als auch Exportgrundlagen in einem Buch
  • Icon Ihre Vorteile Mit praktischen Handlungstipps von erfahrenen Experten
  • Icon Ihre Vorteile Alle Änderungen sind optisch hervorgehoben
  • Icon Ihre Vorteile Praktisch: Das E-Book für die Arbeit am PC oder unterwegs
  • Icon Ihre Vorteile Rechtssicher: Automatischer Erhalt der neusten Fassung bei rechtlichen Änderungen – ohne Abnahmeverpflichtung!
Artikel-Nr.: 53283/1
ISBN/ISSN: 978-3-86586-744-5
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In einem Buch alle relevanten Vorschriften für das Jahr 2017 kompakt auf einen Blick

Jahr für Jahr ändern sich die zollrechtlichen Vorgaben. Die Mitarbeiter der Zoll- und Exportabteilung müssen sich stets mit den aktuellen Änderungen aus den Bereichen Ein- und Ausfuhrverfahren, Warenursprung und Präferenzen sowie Exportkontrolle und Umsatzsteuer auseinandersetzen.

Selbst gestandene Profis verlieren da schon mal den Überblick, welche Export- und Zollvorschriften denn aktuell gelten. Im harten Arbeitsalltag ist aber keine Zeit zum langen Nachlesen oder Recherchieren, hier werden die Informationen schnell, kompakt und übersichtlich aus einer Hand benötigt.

Kombi-Paket

Das Kombi-Paket besteht aus einem gedruckten Buch und einer digitalen Ausgabe als E-Book im EPUB- und PDF-Format.

Dieses bietet folgende Vorteile:

  • Alle aktuellen Änderungen für das neue Jahr aus den Bereichen Ein- und Ausfuhrverfahren, Warenursprung und Präferenzen, Exportkontrolle und Umsatzsteuer
  • Konkrete Handlungstipps für Exportleiter und -sachbearbeiter, die keine Zeit zum langen Nachlesen oder Recherchieren haben.
  • Übersichtliche und einfache Struktur mit optischer Hervorhebung der Neuerungen und Änderungen.
  • Handlich und robust: Das Buch hat auf jedem Schreibtisch Platz und macht den Alltag problemlos mit!
  • Ob bei der Arbeit am PC oder für unterwegs: Das E-Book mit allen Inhalten für Smartphone, Tablet und eReader. 

Unsere fachspezifischen E-Books im EPUB und / oder PDF-Format können Sie jederzeit lesen und zur Recherche heranziehen, egal ob Sie am PC oder mobil mit einem Smartphone oder Tablet arbeiten. Die E-Books beinhalten zudem eine komfortable Suchfunktion und praktische Verlinkungen.

Die Vorteile im Detail:
  • Schlagwort-Verlinkungen*: Für einen schnellen Zugriff auf die benötigte Information.
  • Schnelle Orientierung: Zahlreiche Verweise* auf weiterführende Schlagworte bieten einen Rundumblick in kürzester Zeit.
  • Zusätzliche Funktionen: z. B. Lesezeichen, Kommentare und praktische Suchfunktion.**
  • Beim Kauf eines E-Books fallen für dieses keine Versandkosten an.

*variiert je nach Titel
**abhängig vom Endgerät 

Inhaltskurzübersicht:

Ausfuhrverfahren und Zoll

  • Neubewertung/Umstellung vereinfachter Ausfuhrverfahren, u. a. ZA-Verfahren
  • Geplante Abschaffung des Ausfuhrbegleitdokuments (ABD)
  • Nichterledigte Ausfuhrverfahren: Beschaffung des Alternativ-AGV 
  • Zollrechtliches Ausfuhrverfahren und Incoterms
  • HS-Revision: Umfangreiche Änderungen/Neuerungen bei Zollnummern
  • Betriebliche Zollbeauftragte: Qualitative Anforderungen
  • Ausfuhren mit Carnet A.T.A. und Warenverbleib im Ausland
  • AEO: Aktueller Stand/Verknüpfung mit vereinfachten Zollverfahren


Einfuhrverfahren und Zoll

  • Regelung bei Umstellung vereinfachter Einfuhrverfahren
  • Neuerungen bei besonderen Zollverfahren
  • Haftung der Einführer/Anmelder bei Pflichtverletzungen
  • Vertreterregelung/Haftung der Zollvertreter
  • Verbindliche Zolltarif-/Ursprungsauskünfte nach UZK und revidiertem HS
  • Zunahme Antidumping-Verfahren
  • Hinterlegung von Zollsicherheiten nach neuem Recht
  • Vereinfachte Zolleinreihung von Sammelsendungen
  • EUSt-Befreiung bei Einfuhren im 42er-Verfahren
  • Gewerblicher Rechtsschutz bei Importen
  • Zollwertrecht nach UZK und Durchführungsrechtsakten


Warenursprung und Präferenzen

  • Aktueller Stand des nichtpräferenziellen Ursprungsrechts
  • Nichtpräferenzielle Listenkriterien nach UZK-DA – Verpflichtende Anwendung: Ja/Nein?
  • Export-Ursprungszeugnisse: Ausstellung durch IHK nach neuem Recht 
  • „Made in Germany“-Regeln: Anlehnung an nichtpräferenzielles Ursprungsrecht?
  • Präferenzländer: Aktueller Stand
  • Geplante neue Freihandelsabkommen (u. a. CETA)
  • Ermächtigter Ausführer auf dem Vormarsch
  • Neue Lieferantenerklärungen nach UZK-IA 
  • APS-Importe aus Entwicklungsländern: Statements of Origin statt Ursprungszeugnis Form A


Exportkontrolle

  • Bevorstehende Änderungen bei der Dual-Use-Verordnung
  • Genehmigungen im Außenwirtschaftsverkehr
  • Aktuelle Entwicklungen bei Embargos
  • Sanktionen im täglichen Exportgeschäft
  • Neues aus Rechtsprechung und Verwaltung
  • Brexit und die Folgen für die Exportkontrolle


Umsatzsteuer

  • Auswirkungen des UZK auf die Umsatzsteuer
  • Aktuelle Entwicklungen bei Reihengeschäften und Konsignationslägern
  • Voraussetzungen der innergemeinschaftlichen Lieferung und Ausfuhrlieferung
  • Nachweispflichten für innergemeinschaftliche Lieferungen und Ausfuhrlieferungen
  • Vorsteuerabzug bei der Einfuhrumsatzsteuer
  • Aktuelle Rechtsprechung insbes. zur Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Ausfuhrlieferungen 

 

Leseprobe aus der Ausgabe 2016:

Weitere praktische Schritte unter ATLAS-Ausfuhr

Wie schon im früheren schriftlichen Verfahren kann der Ausführer/Anmelder neben der normalen Ausfuhrabwicklung auf gewisse Erleichterungen zugreifen, wenn ihm diese von seiner Zollstelle zuvor bewilligt wurden.

Im Klartext: Die sogenannten Ausfuhr-Anschreibeverfahren (ZA und VA) sind unter ATLAS-Ausfuhr erhalten geblieben, sind aber an veränderte Modalitäten gekoppelt. Wie ZA- und VA-Verfahren in ihren Strukturen gestaltet sind, wurde oben bereits beschrieben. Wurden aber keine Erleichterungen bewilligt, gilt das Normalverfahren (meistens unter Einbeziehung eines Antrags auf Gestellung der Güter außerhalb des Amtsplatzes = betriebliche Gestellung). Nur der Vollständigkeit halber sei noch einmal gesagt, dass die 1.000-Euro-Befreiungsschwelle sowie die Möglichkeit der Inanspruchnahme des einstufigen Verfahrens bis 3.000-Euro-Sendungswert jedem Ausführer/Anmelder ohne dezidierte Zollbewilligung offenstehen.

Greift die Zollstelle allerdings durch Kontrollmaßnahmen in den Ausfuhrvorgang ein, wird die Entscheidung über die Überlassung der Waren am Ende des Kontrollvorgangs manuell getroffen.

Das ABD ist durch den Teilnehmer betriebsintern auszudrucken und hat die Ausfuhrsendung bis zur Ausgangszollstelle zu begleiten.

Zur weiteren Erledigung des Ausfuhrverfahrens unter ATLAS ist das ABD bei der EU-Ausgangszollstelle zu präsentieren. Gleichzeitig müssen die Ausfuhrgüter angezeigt und vorgeführt werden.

Im Zuge der Bearbeitung des Vorgangs durch die Ausgangszollstelle wird u. a. ein Abgleich der MRN vorgenommen. Durch die sogenannte „Vorabausfuhranzeige“ wurde die vom Anmelder benannte Ausgangszollstelle vorab vonseiten der Ausfuhrzollstelle über die vergebene MRN und damit über die zu erwartende Gütersendung informiert. Kommt es zwischendurch zu einem Wechsel der Ausgangszollstelle, kann auch die neue Zollstelle den Grenzübertritt zulassen. Alle Zöllner der Mitgliedstaaten, die an AES teilnehmen, haben Zugriff auf einen Zentralserver und können dort die MRN abrufen.

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Im Rahmen eines Datenaustauschs zwischen der Ausgangszollstelle und der Ausfuhrzollstelle wird Letztere über den erfolgten Austritt aus der Gemeinschaft informiert. Grundsätzlich ist das Verfahren mit dieser Ausgangsbestätigung beendet. Wie bereits beschrieben, enthält ATLAS-Ausfuhr im Rahmen der Teilnehmereingabe noch ein weiteres Modul, nämlich die Ausfuhranzeige (Ausgangsvermerk) an den Ausführer. Im Rahmen elektronischer Kommunikationssysteme (auch bei Nutzung der IAA Plus) kommt der Ausgangsvermerk automatisch als PDF-Dokument in den Betrieb.

Was tun bei nicht erledigten ATLAS-Vorgängen?

Gestartete ATLAS-Ausfuhrverfahren sind erst dann beendet, wenn die Ausgangszollstelle die inländische Ausfuhrzollstelle über die Verfahrenserledigung informiert hat und den Ausführern/Anmeldern darüber hinaus die Vorgangserledigung mit dem Ausgangsvermerk kommuniziert wurde. Kommt dieser Ausgangsvermerk innerhalb einer angemessenen Frist nicht, ist davon auszugehen, dass die Ausfuhrzollstelle keine Ausgangsbestätigung seitens des Grenzzollamts (Ausgangszollstelle) erhalten hat. Es liegt aber in der Verantwortung des Ausführers/Anmelders, den erfolgten Grenzübertritt nachzuweisen. Sollte innerhalb von 90 Tagen nach Abgabe der elektronischen Ausfuhranmeldung kein Ausgangsvermerk eingegangen sein, ist der Vorgang als nicht ordnungsgemäß erledigt zu betrachten.

→ Neu

Es liegt nun in der Verantwortung des Ausführers/Anmelders, das Verbringen seiner Güter über die Grenze durch alternative Dokumente nachzuweisen, um einen „Alternativ-Ausgangsvermerk“ zu erwirken. Wird der Ausführer/Anmelder in dieser Hinsicht nicht selbst aktiv – was er bereits 70 Tage nach Abgabe der Ausfuhranmeldung tun kann – wird er von seinem Hauptzollamt nach Ablauf der 90-tägigen Karenzfrist im Rahmen eines automatisierten Nachprüfungsverfahrens zur Vorlage alternativer Verbringenspapiere aufgefordert. Diese sollen aus Zollsicht die Ausstellung eines „Alternativ-Ausgangsvermerks“ ermöglichen. Erst wenn der Ausführer/Anmelder glaubhafte Belege vorzeigen kann, aus denen sich der Grenzübertritt ergibt, stellt das Hauptzollamt den „Alternativ-Ausgangsvermerk“ aus. Spätestens nach 150 Tagen (gerechnet ab Datum der Abgabe der Ausfuhranmeldung) muss ein ATLAS-Vorgang mittels „Alternativ-AGV“ abgeschlossen sein, ansonsten wird der Ausfuhrvorgang für ungültig erklärt. Zollrechtliche Sanktionen können die Folge sein.

Da nach Wissensstand des Verfassers nicht wenige ATLAS-Vorgänge in diesem Sinn notleidend sind, kann nur empfohlen werden, in jedem Ausfuhr-Einzelfall zusätzliche Verbringensbelege zu beschaffen und zu archivieren. Das können die üblichen Dokumente sein, die ohnehin oft vorliegen bzw. gespeichert werden, wie:

• Frachtbriefe (CMR- oder andere Frachtbriefe)

• Weiße Spediteursbescheinigung (Übernahmebescheinigung der Spediteure nach amtlichem Muster. Kann nur von in der Gemeinschaft ansässigen Spediteuren ausgestellt werden.)

• Empfangsbestätigungen der ausländischen Empfänger in Verbindung mit Eingangs-Zollquittungen

• Bescheinigungen diplomatischer/konsularischer Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Bestimmungsland

• Bescheinigungen der Bundeswehr einschl. ihrer im Drittlandsgebiet stationierten Truppenteile

• NATO-Abwicklungsscheine

Sofern die Güter im gemeinsamen/gemeinschaftlichen Versandverfahren befördert wurden, kann auch eine Ausfuhrbestätigung bzw. Erledigungsbestätigung der Abgangszollstelle die Funktion des Ausfuhr- Verbringensbelegs, mit welchem ein Alternativ-AGV erwirkt wer...

 

Weitere Leseproben aus der Ausgabe 2016:

Profitieren Sie von unserem Neuauflagenservice. Aktualisierte Neuauflagen erscheinen nach Bedarf bei rechtlichen oder inhaltlichen Änderungen und werden Ihnen – ganz bequem für Sie – automatisch zugeschickt. Es besteht keine Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie wider Erwarten keine Verwendung für die Neuauflage haben, schicken Sie diese einfach an uns zurück und die Sache ist für Sie erledigt. Preis je Exemplar: je 65,00 € inkl. MwSt.

Dieses Buch ist genau das Richtige für:

Exportierende Unternehmen und deren Leiter sowie Sachbearbeiter aus den Abteilungen des Exports, Imports und Vertriebs, den Geschäftsführer, Leiter und Mitarbeiter der Logistik und des Versands. 

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