Herausgeber/-in: Herr Gutjahr

Barrierefreie Bau- und Wohnkonzepte

Planungshilfen und Praxisbeispiele zu gesetzlichen, technischen und medizinischen Anforderungen
Handbuch, DIN A5 Ringordner + Online-Ausgabe
Stand September 2015

Bedarfsgerechte Lösungen zur Erfüllung der Anforderungen der DIN 18040, um Betroffenen sowie Pflegepersonal den Alltag zu erleichtern.

Ihre Vorteile
  • Icon Ihre Vorteile Alle Inhalte digital verfügbar
  • Icon Ihre Vorteile Anforderungen an das Barrierefreie Bauen nach DIN 18040 Teil 1+2+3
  • Icon Ihre Vorteile Bedarfsgerechte und barrierefreie Lösungen für alle Bereiche
  • Icon Ihre Vorteile Erhöhte Sicherheit bei der Gebäudegestaltung
Artikel-Nr.: 51487/1
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Alle aktuellen Anforderungen zum Barrierefreien Bauen in einem Werk

Die DIN 18040 ersetzt in weiten Teilen die bisher gültigen Vorgaben an das Barrierefreie Bauen. Das stellt Einrichtungen, z. B. im Bereich Betreutes Wohnen vor ganz neue Aufgaben. So wurden erstmals sensorische Anforderungen wie Sehen, Hören oder Tasten oder die speziellen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern berücksichtigt. Zudem bieten neue, flexiblere Maßvorgaben jetzt mehr Gestaltungsspielraum, um Einrichtungen noch besser an spezielle Bedürfnisse anzupassen.

Dieser Ratgeber zeigt, wie mit bedarfsgerechten und praktischen Lösungen nicht nur die Anforderungen der aktuellen Normen sicher erfüllt, sondern gleichzeitig den Betroffenen und Ihrem Pflegepersonal der Alltag erleichtert werden kann. Hinweise zu Besonderheiten bei unterschiedlichen Nutzungsarten und Krankheitsbildern runden das Thema sinnvoll ab.

Premium-Ausgabe

Die Premium-Ausgabe des Werks besteht aus einer gedruckten und einer Online-Ausgabe des kompletten Handbuchs sowie einsatzfertigen Mustervorlagen, Arbeitshilfen und Checklisten zum Download.

Diese bietet folgende Vorteile:

  • Erfahrene Experten kommentieren ausführlich und leichtverständlich die DIN 18040 Teile 1-3 und bieten hilfreiche Checklisten zur Einhaltung der Anforderungen
  • Eine Übersicht über medizinische Grundlagen ermöglicht, nicht nur aktuelle Einschränkungen und Handicaps zu berücksichtigen, sondern vorwegnehmend mögliche Erkrankungen zu bedenken.
  • Erhöhte Sicherheit von der Gebäudegestaltung bis zur technischen Ausstattung durch technische Hilfsmittel, praktische Einbauten und sinnvolle Schutzmaßnahmen.
  • Die barrierefreie Freiflächenplanung und die Gestaltung von Außenanlagen wird ausführlich erläutert
  • Interessante Beispiele aus der Praxis zu unterschiedlichen Nutzungsarten geben Anregungen für die eigenen Projekte

Barrierefreiheit für Hotelgebäude – Neue Beherbergungsstättenverordnung nach DIN 18040!
Beherbergungsstätten werden in den Bundesländern nicht einheitlich geregelt. Deshalb muss geprüft werden, ob es sich nach Bauordnungsrecht um einen Sonderbau handelt und ob er unter die Beherbergungsstättenverordnung des Landes fällt. Ausschlaggebend hierfür ist, 

  • die Anzahl der Gastbetten und
  • ob es sich um eine Ferienwohnung oder einen voll bewirtschafteten Betrieb handelt.

Unser Experte erläutert in Kap. 2.10 ausführlich die Anforderungen an barrierefreie Beherbergungsräume, u.a.  

  • wie viele Gastbetten prozentual barrierefrei nutzbar sein müssen,
  • wann sogar eine uneingeschränkte Nutzbarkeit mit dem Rollstuhl gefordert wird und
  • wie sich dies auf die Infrastruktur auswirkt.

Neuer Leitfaden zum Barrierefreien Bauen
Der Leitfaden regelt die Anforderlungen an die Barrierefreiheit für Bundesbauten und bindet diese in die Verfahrensabläufe ein. Von der Bedarfsplanung bis zur Realisierung werden die jeweiligen Zuständigkeiten benannt. In Kap. 2.6 wird erläutert, wie bei der Bedarfsplanung bis zur Dokumentation alle Anforderungen und Nachweise zur Barrierefreiheit sicher eingehalten werden können. 

Barrierefrei Umbauen mit KfW Förderung!
Da Barrierefreiheit im Bestand oft nur mit hohem Aufwand herstellbar ist, gibt es das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“. In Kap. 2.9.2 wird erlärt, wer diese Förderung in Anspruch nehmen darf, welche Investitionskosten anrechenbar sind und wie der Antrag zu stellen ist. Die Maßnahmen werden in sieben Förderbereiche aufgeteilt, diese umfassen u. a.:

  • Wohnumfeldmaßnahmen
  • Vertikale Erschließung
  • Maßnahmen der Raumgeometrie
  • Mehrgenerationenwohnen, Gemeinschaftsräume

Um die Förderung zu erhalten müssen  technische Mindestanforderungen eingehalten werden, die sich an die Vorgaben der DIN 18040-2 anlehnen. 

Weitere spannende Inhalte 

  • Temporäres Wohnen für Menschen mit Behinderung: Praxisbeispielen zu einem Studentenwohnheim und einem barrierefreiem Hotel
  • Umgang mit Sinnesbeeinträchtigungen: Beispiele aus der Praxis zeigen, wie mit baulichen Maßnahmen und spezieller Schulung des Pflegepersonals die Selbstständigkeit älterer Menschen erhalten und die Lebensqualität erhöht werden kann.

Inhaltskurzübersicht

1. Anforderungen an das Barrierefreie Bauen

  • Neue Vorgaben nach DIN 18 040 Teil 1 + 2 + 3
  • Eingeführte Technische Baubestimmungen – DIN 18 040 in den Landesbauordnungen 
  • Gesetzliche Anforderungen (Landesbauordnungen, Musterbauordnung, ArbStättV …)
  • Spezifische Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnungen und -gleichstellungsgesetze
  • Anforderungen an barrierefreie Arbeitsplätze

2. Medizinische Grundlagen

  • Besonderheiten verschiedener Krankheitsbilder (Multimorbidität, Schlaganfall…)
  • Bauliche Maßnahmen für Sinneseinschränkungen im Alter

3. Barrierefreie Gebäudeplanung

  • Organisationsstruktur (unterschiedl. Wohnformen oder Nutzungsarten, Qualitätsstandards…)
  • Erschließung des Gebäudes (Eingang, Flure, Verkehrsflächen, Rampen, Treppen,…)
  • Baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit
  • Funktionsräume (Ausstattung und Sicherheit in Bädern, Sanitärräumen)
  • Gestaltung von Übergängen (Dusche, Terrasse…)

4. Barrierefreie Freiflächenplanung und Gestaltung von Außenanlagen

  • Grünanlagen und Gartengestaltung
  • Zugangs- und Eingangsbereiche (Erreichbarkeit ohne Hindernisse, Rampen, …)
  • Parkplätze (Anordnung und Platzbedarf von Stellplätzen…)
  • Erschließung des Grundstücks (Straßen- und Wegegestaltung, Verkehrsflächen …)

5. Gestaltung von Innenräumen und technische Ausstattung

  • Gestaltung und Ausstattung der Innenräume (Flächenbedarf, Orientierung, Warnung, Information…)
    • Visuelle Gestaltung (Farben, Beleuchtung, Belichtung…)
    • Akustische Gestaltung (Signale, Schallschutz)
    • Taktile Gestaltung (Oberflächen: Boden, Wände, Materialeigenschaften, Kontraste…)
  • Belichtung und Beleuchtung von Räumen
  • Barrierefreie Aufzüge
  • Assistive Technologien 
  • Orientierungshilfen- und Sicherheitsgestaltung…

6. Besonderheiten bei unterschiedlichen Nutzungsarten

  • Öffentliche Gebäude (Servicebereiche, Veranstaltungsräume, Sanitäre Ausstattung) 
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen (Privat- und Gemeinschaftsbereiche, Pflegehotels)
  • Wohnungen (Wohnen im Alter, Betreutes Wohnen)

7. Realisierte Beispiele aus der Praxis

  • Beispiele zur Nutzung öffentlicher Gebäude, Betreutem Wohnen, Heimen, Kliniken…

Dieses Handbuch ist genau das Richtige für:

Öffentliche Einrichtungen, Bauplaner, Architekten, Bauingenieure, Fachplaner, Bauunternehmen, Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, u. ä.

HERAUSGEBER:

Architekt Uwe Gutjahr
Uwe Gutjahr führt in München ein Büro (www.gutjahr-architekt.de), das sich seit 1999 schwerpunktmäßig mit Bauten des Gesundheitswesens, Sanierungen von Wohngebäude und Anpassungen im Bestand beschäftigt. Beratungen und Gutachten zum Barrierefreien Bauen ergänzen das Profil.
Er ist bundesweit als Referent für zahlreiche Institutionen und als sachverständiger Gutachter tätig. Sein Engagement in der Forschung liegt schwerpunktmäßig auf den Gebieten des Universal Design, dem Barrierefreien Bauen im Bestand und bei dem Denkmalschutz.
Als Lehrbeauftragter arbeitet Uwe Gutjahr an den Hochschulen in Rosenheim und München sowie an der Technischen Universität in München an den Fakultäten für Architektur und Innenarchitektur für das Fachgebiet Barrierefreies Bauen.

Uwe Gutjahr

AUTOREN:

Manfred Häpp
Ist seit 2006 selbstständig und auf Verwaltungs- und Umweltmanagement spezialisiert sowie auf Fragestellungen zum Thema "Barrierefreies Bauen".

Heike Reggentin
Heike Reggentin, Sozialwissenschaftlerin (Dipl.-Pol.) und Gerontologin, ist seit 1996 Mitinhaberin des Institutes für sozialwissenschaftliche gerontologische Studien, ISGOS.

Insa Lüdtke
Arbeitet seit 2000 als freie Journalistin an der Schnittstelle von Architektur und Gesundheit. 2008 gründete sie das Beratungsunternehmen Cocon Concept. Sie ist Mitglied im Journalistenverband Berlin Brandenburg, seit 2006 Mitglied im Beirat der Redaktion MedAmbiente und Mitglied im Arbeitskreis Seniorenimmobilien des Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Ulrike Rau
Engagiert sich in Planung und Forschung für integrative, barrierefreie Konzeptionen. Neben der Zugänglichkeit für Menschen mit motorischen Einschränkungen hat es sich Frau Rau zur Aufgabe gemacht, gezielt Licht, Farbe und akustische/taktile Materialeigenschaften zur Gestaltung für Sehbehinderte einzusetzen.

Dipl.-Ing. Franz Schächer
Studierte an der Universität Stuttgart Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Massivbau, Stahlbau und Statik. Er lehrt in der Ingenieurakademie zum Thema "Fachplaner Brandschutz" und ist als Tragwerks-, Brandschutzplaner und Prüfsachverständiger im eigenen Büro in Bad Vilbel tätig.

Michael Reichenbach
Seit 1991 ist er selbstständiger Architekt, zudem ist er ö.b.u.v. Sachverständiger der IHK Berlin für Barrierefreie Bauplanung und Umfeldgestaltung im Wohnungs- und Siedlungsbau. Von 1999 bis 2002 und seit 2010 ist er Mitglied im Ausschuss "Barrierefrei Bauen" der Architektenkammer Berlin.

Birgit Dietz
Studierte an der Technischen Universität München Architektur und promovierte. Seit 1996 bearbeitet sie in Bürogemeinschaft mit Matthias Dietz u. a. Bauaufgaben des Gesundheitswesens. Ab 2005 verstärkte sie ihre Forschungs- und Vortragstätigkeit.

Dr. Gesine Marquart
Studierte Architektur an der Universität Stuttgart und dem New York Institute of Technology. 2007 promovierte sie an der TU Dresden. Seit 2011 gründete sie universalraum - Institut für evidenzbasierte Architektur im Gesundheitswesen - dessen Aufgabe der Praxistransfer gewonnener wissenschaftlicher Erkenntnisse ist.

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