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"Kinderarmut in Deutschland nimmt zu"


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Deutschlandweit wächst inzwischen etwa jedes sechste Kind in Armut auf. Besonders hoch ist die Kinderarmut regional gesehen im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland. Durch die Armut wird das gesamte Leben der Betroffenen beeinflusst. Eigentlich gibt es für Kinder viele Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Im Verein können sie gemeinsam mit anderen kicken, mit dem Kreisjugendring können sie ins Zeltlager fahren und vieles mehr.

Doch wenn das Geld fehlt, fehlt auch der Zugang zu diesen Möglichkeiten, so dass arme Kinder häufig viel Zuhause sitzen und sich weniger bewegen als Gleichaltrige. Zudem sind die Wohnbedingungen schlechter, wenn sich die Eltern weniger leisten können. All dies wirkt sich auf die Fähigkeiten der betroffenen Kinder aus.

Entwicklungsstörungen bei armen Kindern

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung fallen Kinder aus armen Haushalten bei der Einschulung durch Störungen in verschiedensten Entwicklungsbereichen auf. So sind ihre motorischen Fähigkeiten eingeschränkt und ihre Konzentrationsfähigkeit ist verhältnismäßig gering. Zudem können sie sich im Vergleich zu anderen Schulanfängern sprachlich nicht so gut ausdrücken und sind schlechter im Zählen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken wäre es besonders wichtig, dass arme Kinder an Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen. Denn mit diesen Untersuchungen können Entwicklungsdefizite frühzeitig erkannt und dann frühzeitig therapiert werden. Allerdings ist zu beobachten, dass gerade ärmere Kinder seltener zu den Untersuchungen kommen. Des Weiteren würde ein früher Eintritt in die Kita die soziale und motorische Entwicklung des jeweiligen Kindes fördern und so einen Ausweg aus den Negativeinflüssen der Armut bieten. Hier zeigt sich dasselbe Bild wie bei den Früherkennungsuntersuchungen: ärmere Kinder besuchen seltener eine KITA als Gleichaltrige.

Risiko der Kindeswohlgefährdung durch Armut

Neben den Entwicklungsstörungen birgt Armut ein großes Risiko für das Kindeswohl. Der Zusammenhang wurde zum Beispiel auf dem Kindesschutzkongress 2014 in Zürich eindrücklich geschildert.

Demzufolge führt Armut vor allem zur Vernachlässigung der Kinder. Eltern, die sich in einer wirtschaftlich schlechten Position befinden, fühlen sich häufig durch Arbeitsverlust, Schulden und ähnliches unter Druck gesetzt. Dadurch entsteht bei Ihnen Stress und sie haben weniger Zeit für ihre Kinder. Im Fall einer Kindeswohlgefährdung ist es wichtig, dass Außenstehende reagieren, sei es Erzieher, Lehrer oder Arzt, da sich das Kind alleine nicht wehren kann. Hilfen zur richtigen Einschätzung bietet die Vorlagenmappe Kindeswohlgefährdung

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