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"Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung seit 1. März 2017 in Kraft"


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Der Deutsche Bundestag hat im Februar abschließend das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil -und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) in 2./3. Lesung beraten. Das neue Gesetz soll die Qualität der Heil- und Hilfsmittelversorgung steigern und bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Somit ist es seit dem 1. März in Kraft.

Ziele des Gesetzes

Die Änderungen stellen sich aktuellen Problemen und haben daraus neue Ziele entwickelt. Der demografische und gesellschaftliche Wandel bedingt, dass sich Krankheitsbilder erweitern bzw. verändern. Dadurch erweitern bzw. verändern sich die Ziele innerhalb der Gesundheitsversorgung. Neben der Behandlung von akuten Krankheiten und Verletzungen stellt sich das HHVG folgenden Anforderungen:

  1. Prävention
  2. Verhinderung des Voranschreitens chronischer Krankheiten
  3. Wiederherstellung verloren gegangener Alltagskompetenzen
  4. Hilfen zur selbstbestimmten Bewältigung von Alltagskompetenzen bei chronischen Erkrankungen oder Behinderung.

Hintergründe

Um diesen Zielen gerecht zu werden, hat der Gesetzgeber in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen in der Heil- und Hilfsmittelversorgung in der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) weiterentwickelt. Dennoch tauchten in der Praxis immer wieder Situationen auf, die durch bestehende Vorgaben und Regeln nicht abgebildet werden konnten. Das HHVG sieht deshalb verschiedene Maßnahmen in der GKV vor z. B das System der Preisfindung für die Vergütung von Heilmitteln.

Heilmittelerbringer und Ärzte können sich zu den Einzelheiten des HHVG mit dem Werk „Heilmittel verordnen, kodieren und überprüfen“ genauer informieren. Dieses enthält zusätzlich zahlreiche Hinweise zur Verordnung und Abrechnung von Heilmitteln sowie zu Indikationen, die nicht das ärztliche Budget belasten.

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