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Erklärvideo Bauleiter

 Der Bauleiter

Jeden Monat praxisnahe Beiträge aus den Bereichen Baurecht, Bautechnik und Management

Der Bauleiter

Kompakt – Informativ – Für Bauleiter Vor Ort müssen Bauleiter unter...

 

Honorarvereinbarungen im Detail: Zeit- und Pauschalvergütung

Egal, ob ein Pauschal- oder ein Zeithonorar für die Vergütung der Bauleitung festgelegt wurde, jede Vereinbarung muss sich innerhalb der Bandbreite von Mindest- und Höchstsätzen der HOAI bewegen. Welche Besonderheiten gibt es darüber hinaus bei den unterschiedlichen Abrechnungsvarianten noch zu beachten?

Artikel weiterlesen: „Honorarvereinbarungen im Detail: Zeit- und Pauschalvergütung“ von G. Sandmann - in: "Der Bauleiter"

 

PRODUKTEMPFEHLUNG

 


Building Information Modeling (BIM) – Erst digital, dann real bauen

bimDerzeit ist Building Information Modeling (BIM) das Bau-Trendthema. Experten zufolge wird BIM in den nächsten Jahren die Bauplanung und alle angegliederten Bereiche nachhaltig verändern.

BIM ist eine Planungsmethode / eine Arbeitsweise / ein Prozess, der für die Erstellung, Koordination und Übergabe  eines  fachübergreifenden  objektorientierten  3D-Bauwerksmodells erforderlich  ist.  Technisch  gesehen steht der Begriff für eine durchgängige Integration planungs-, ausführungs- und nutzungsrelevanter Bauwerksdaten in einer zentralen Datenbank. 

Als Idee dahinter steckt die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Produktes, respektive Bauwerks – von der Konzeption, über die Konstruktion, Fertigung und Wartung, bis zu dessen Entsorgung oder Wiederverwertung. 

Doch was ist und was kann BIM überhaupt? Was sind die Vorteile, wo entstehen Probleme und was ändert sich für Planer und Bauleiter?

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Nachtragskalkulation bei Mehr- und Mindermengen: Berechnungsbeispiele für Vergütungsfälle nach § 2 Nr. 3 VOB/B

Bei der Realisierung von Baumaßnahmen kommt es regelmäßig zu Nachträgen. Grundsätzlich wird zwischen drei Arten der Leistungsabweichung unterschieden: Mengenänderung, Leistungsmodifikation und Bauzeitverzögerung. Ein Blick auf die Nachträge, welche sich aus Mengenänderungen bei einem Abrechnungsauftrag ergeben, lohnt sich, denn je nach Sachlage ergibt sich hier ein großes Kosteneinsparpotenzial.

Artikel weiterlesen: „Nachtragskalkulation bei Mehr- und Mindermengen: Berechnungsbeispiele für Vergütungsfälle nach § 2 Nr. 3 VOB/B“ K. Schulz, in: "Der Bauleiter"

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Aufgaben eines Bauleiters

Die Aufgabe der Bauleitung ist die Leitung einer Baustelle oder von Teilen einer Baustelle. Die Bauleitung ist Gegenstand der in Leistungsphase 8 nach § 34 Abs. 4 HOAI genannten „Objektüberwachung – Bauüberwachung und Dokumentation“. 

Zur Objektüberwachung zählen während eines Projektverlaufes insbesondere 

  • • die Koordination der Bauausführung und 
  • • die Überwachung auf Übereinstimmung der von den Werkunternehmen erbrachten Leistungen mit der Baugenehmigung, den Ausführungsplänen, den Leistungsbeschreibungen und den anerkannten Regeln der Technik. 

Zu den vom Bauleiter zu erbringenden Handlungen können beispielhaft folgende Leistungen zählen:  

  • • Das gemeinsame Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen.
  • • Die Rechnungsprüfung einschließlich Prüfen der Aufmaße der bauausführenden Unternehmen.
  • • Der Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit den Auftragssummen einschließlich Nachträgen. 
  • • Die Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen.
  • • Die Organisation der Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, die Feststellung von Mängeln, die Abnahmeempfehlung für den Auftraggeber etc.

Der Bauleiter hat die Pflicht zur Leitung und Überwachung der Abwicklung eines Bauprojektes bis zu deren mangelfreier Fertigstellung. Dabei muss er sich zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben an bereits bestehende, zwischen seinem Auftraggeber und dem Auftragnehmer und/oder zugleich auch von dritter Seite (z. B. dem Architekten, von Fachplanern, der Bauordnungsbehörde) zum Projekt getroffenen Festlegungen und Vereinbarungen halten. Diese finden sich meist in Planungsunterlagen, den Werkverträgen und den vielfältigen Anlagen hierzu, insbesondere den Leistungsbeschreibungen und Leistungsverzeichnissen, wie auch in Auflagen zur Baugenehmigung. 

Der Bauleiter hat durch seine eigenen Leistungen mit dafür Sorge zu tragen, dass die sogenannte IST-Beschaffenheit des Bauwerkes zum Zeitpunkt der Fertigstellung und Übergabe an den Bauherrn tatsachlich mit allen an der Herstellung des Werkes beteiligten Unternehmen vertraglich vereinbarten SOLL-Beschaffenheiten entspricht. Diese müssen nicht nur rein technisch und funktional, sondern auch nach den vertraglichen Vorgaben mangelfrei sein.

Jeder, der Bauleitung / Bauüberwachung / Objektüberwachung im Rahmen eines eigenen Vertragsverhältnisses als Auftragnehmer übernommen hat, sollte bei der Beauftragung darauf achten klar zu formulieren, welche Leistungen genau von ihm übernommen werden. Die Beauftragung „der Bauleitung“ ist äußerst unpräzise. Es gibt im Gesetz keine Regelung dafür, welche konkreten Leistungen die Bauleitung zu erbringen hat, was nicht umfasst ist oder wo die Grenzen sind.