Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit

Brandaktuell

© Dietmar Schäffer - Fotolia.com

Täglich kommt es in Deutschland zu Bränden. Meist sind die Feuerwehrleute schnell genug vor Ort, sodass es selten zu Toten und Schwerstverletzten kommt. Sachschäden in Millionenhöhe entstehen allerdings zu hauf …

Am 12. November 2015, 18:50 Uhr Altomünster

Plötzlich zog in einem Discounter in Altomünster Rauch durch die Verkaufsräume. Die Geschäftsleitung alarmierte sofort Feuerwehr und Polizei. Kunden hielten sich in dem Supermarkt nicht auf, lediglich drei Verkäuferinnen, die sofort das Gebäude verließen. Wie ein Polizeisprecher weiter mitteilte, stellten die Rettungskräfte bei dem Einsatz am Mittwoch um 19.30 Uhr schnell fest, dass kein Brand ausgebrochen war. Der Rauch war aus einem versehentlich entsorgten Bestellgerät entwichen. Das Gerät war bei der Entsorgung mit in die Papppresse gefallen und verursachte beim Pressvorgang die starke Rauchentwicklung. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, und es entstand kein Sachschaden. Die Verkäuferinnen kamen mit dem Schrecken davon.

11. November 2015, 18:52 Uhr Giesing

Im dritten Stock eines achtstöckigen Wohnhauses stand eine Fünfzimmerwohnung lichterloh in Flammen, als die wegen eines Küchenbrandes alarmierte Feuerwehr eintraf. Der 81-jährige Bewohner hatte sich auf den Balkon geflüchtet. In dem Augenblick, als ein Feuerwehrmann über eine Leiter bei ihm eintraf, ereignete sich ein "Flashover", die explosionsartige Ausbreitung der Flammen. Der Feuerwehrmann warf sich noch schützend vor den Rentner, konnte aber nicht mehr verhindern, dass die Flammen den Mann erfassten. Der 81-jährige zieht sich schwere Brandwunden zu. Auch der Retter verletzt sich.

12.11.2015, 19:30 Kreis Bergstraße

Zwischen Lorsch und Einhausen nahe der Autobahn 67 haben rund 250 Heuballen gebrannt. Zum Löschen wurden die Freiwilligen Feuerwehren der beiden Orte eingesetzt, wie die Polizei mitteilte. Zudem wurde für Luftaufnahmen ein Polizeihubschrauber angefordert. In der Nähe des Brandortes kontrollierte die Polizei Personen. Ob diese etwas mit dem Brand der Heuballen zu tun haben, ermittelt nun die Kriminalpolizei. Erst Anfang vergangener Woche hatte die Polizei in Einhausen nach dem Brand von Strohballen einen mutmaßlichen Serienbrandstifter festgenommen. Der 19-Jährige ist Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, laut Ermittlern gestand er rund ein Dutzend Taten. In der rund 6000 Einwohner zählenden Gemeinde Einhausen war innerhalb der vergangenen zwölf Monate mehr als 40 Mal Feuer gelegt worden.

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