Geschäftsführung und Management

Kleinbetragsrechnung: Wertgrenze auf 250 Euro angehoben

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Die Wertgrenze für Kleinbetragsrechnungen wurde mit dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz von 150 Euro auf 250 Euro angehoben. Damit ergeben sich für die Praxis Änderungen bei der Abrechnung.

Anhebung der Wertgrenze für Kleinbetragsrechnung erfolgt rückwirkend  

Das Gesetz wurde am 5. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet. Demnach wurde § 33 Satz 1 UStDV abgeändert, der besagt, dass die Anhebung rückwirkend zum 1. Januar 2017 erfolgt

Der Gesetzgeber bezweckt mit der Anhebung, dass typische Kleinbetragsrechnungen wie Parktickets oder Bewirtungsbelege mit den erleichterten Vorschriften einer Kleinbetragsrechnung behandelt werden können. 

Kleinbetragsrechnung: Pflichtangaben gemäß § 33 UStDV

Für Kleinbetragsrechnungen, die einen Gesamtbetrag von 250 Euro nicht übersteigen, ergibt sich bezüglich der Angaben auf einer Rechnung gemäß § 33 UStDV eine Vereinfachung. Diese Angaben sind nötig: 

  • vollständiger Name sowie vollständige Adresse des Unternehmers, der die Leistung erbringt
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder Umfang und Art sonstiger Leistungen
  • Bruttobetrag (Netto-Entgelt inklusive Umsatzsteuer)
  • anzuwendender Steuersatz oder ein Hinweis auf eine Steuerbefreiung 

Ein gesonderter Umsatzsteuerausweis sowie Angaben zum Zeitpunkt der Leistung und zum Leistungsempfänger sind nicht mehr erforderlich.

Praxistipp: Unternehmen sollten darauf achten, dass sie nur die notwendigen Angaben gemäß § 33 UStDV auf der Rechnung angeben. Denn zusätzliche Angaben, die sich als unvollständig oder unzutreffend erweisen, könnten den Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers gefährden. 

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Quelle: "Das aktuelle Reisekosten- und Bewirtungsrecht", Reisekosten-Blog 

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