Geschäftsführung und Management

Nachverhandlungen der Erbschaftsteuer

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Seit Ende 2014 bezeichnete das Bundesverfassungsgericht die bisherigen Privilegien für Betriebserben als zu weitgehend. Deshalb wurde dem Gesetzgeber aufgegeben, eine Neuregelung bis zum 30.06.2016 zu finden. Dazu einigte sich die Große Koalition am 20.06.2016 auf einen Kompromiss, der am 24.06.2016 vom Bundestag umgesetzt wurde.

Doch das Gesetz ist nicht beschlossen worden und tritt somit noch nicht in Kraft, denn am 08.07.2016 wurde in einer Sitzung vom Bundesrat der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat angerufen, um den Gesetzentwurf zur Neuregelung der Erbschaftsteuer grundlegend zu überarbeiten.

Der Vermittlungsausschuss wird nun am 08.09.2016 zur Reform der Erbschaftsteuer verhandeln und es werden voraussichtlich folgende Punkte angesprochen:

  • Abschmelzung des Verschonungsabschlags
  • Änderungen des Kapitalisierungsfaktors bei der Bewertung von Unternehmen
  • Begünstigung von Beteiligungen an gewerblich geprägten Personengesellschaften
  • Definition von Verwaltungs- und Altersvorsorgevermögen
  • Prüfung des Vorababschlags für Familienunternehmen i. H. v. 30 %
  • Wiedereinführung einer 10-%-Verwaltungsvermögensgrenze bei der Optionsverschonung 
  • zinslose Stundung
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