Gesundheitswesen und Pflege

Die Verordnung von Heilmitteln darf ausschließlich auf dem dafür vorgesehenen Vordruck erfolgen. Damit der Vordruck vollständig ausgefüllt ist, dürfen diese Angaben nicht fehlen.

Diese Angaben muss der Vordruck gemäß Heilmittel-Richtlinie enthalten

In der Heilmittelverordnung sind die verordneten Heilmittel eindeutig zu bezeichnen. Anzugeben sind insbesondere:

  • Angaben zur Krankenkasse, zum Versicherten und zum verordnenden Vertragszahnarzt,
  • die Art der Verordnung (Erstverordnung, Folgeverordnung oder Verordnung außerhalb des Regelfalls),
  • Hausbesuch,
  • Therapiebericht,
  • ggf. der späteste Zeitpunkt des Behandlungsbeginns,
  • die Verordnungsmenge,
  • das/die Heilmittel gem. dem Heilmittelkatalog Zahnärzte,
  • die Frequenzangabe,
  • die Therapiedauer,
  • der vollständige Indikationsschlüssel (Diagnosegruppe und ggf. Leitsymptomatik),
  • die therapierelevanten Diagnosen, ergänzende Hinweise (z. B. Befunde, Vor- und Begleiterkrankungen) sowie ggf. die Therapieziele, falls sich diese nicht aus der Angabe der Diagnose und der Leitsymptomatik ergeben,
  • bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls oder langfristigem Heilmittelbedarf die medizinische Begründung.

Änderungen und Ergänzungen der Heilmittelverordnung bedürfen einer erneuten zahnärztlichen Unterschrift mit Datumsangabe. Lediglich bei einer Abweichung von der Frequenzabgabe ist es möglich, dass diese nach Rücksprache mit dem verordnenden Zahnarzt vom Therapeuten auf dem Verordnungsvordruck dokumentiert wird.

Das Handbuch "Heilmittel verordnen, kodieren und überprüfen" bietet Umsetzunghilfen zum Heilmittelkatalog und zum langfristigen Heilmittelbedarf.

Quelle: "Heilmittel verordnen, kodieren und überprüfen"

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