Kommunales

Arbeitgeber kündigen die Vereinbarung zu Lohnangleichungen Ost-West bis zum 01.01.2019

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Das Gebäudereiniger-Handwerk sieht trotz des Ende 2015 vereinbarten Tarifvertrags keine Mög-lichkeit eine Lohnangleichung in Ost und West bis Anfang 2019 umzusetzen.

Nachdem Ende des Jahres 2015 die Tarifverhandlungen um die Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gebäudereinigungsbranche erfolgreich abgeschlossen wurden, gab es nun im Juni 2016 einen Rückschlag. So wird es laut der Bundesinnung der Gebäudereinigungsdienstleister nicht möglich sein, die Lohndisparität zwischen den Beschäftigten in der Reinigungsbranche bis 2019 zu beseitigen.

Somit waren die bisher unternommenen Bemühungen zur Anpassung des ungleichen Lohniveaus, auf der Basis der Ost-West-Vereinbarung von 2011, ohne Erfolg.

Lohnannäherung auf einem guten Weg

Als Grund hierfür wurde von Seiten der Arbeitgeber angegeben, dass der Abstand des Lohnniveaus zwi-schen Ost und West, trotz regelmäßiger Anpassungen, noch immer zu groß sei um ihn in der bis 2019 letzten noch ausstehenden Tarifrunde, Anfang 2018, zu schließen.

Perspektivisch sieht das Gebäudereiniger-Handwerk die Branche auf einem guten und realistischen Weg hin zu einem einheitlichen Gesamttarif. Die Arbeitgeberseite betont, dass sie bereit sind, den Weg der ständigen Lohnanpassung kontinuierlich weiter zu gehen.

Entlohnung über dem gesetzlichen Mindestlohn

Der momentan gültige Tarifvertrag für die rund 600.000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk, läuft noch bis zum 31.12.2017 und sieht für die untersten Lohngruppe einen Stundenlohn von 10,00 Euro im Westen und 9,05 Euro im Osten vor, womit sich dieser für beide Tarifgebiete oberhalb des gesetzlichen Mindestlohnes befindet.

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