Personal und Arbeitsrecht

Arbeitsmarkt im Oktober: Niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung

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Die gute Konjunktur in Deutschland spiegelt sich nun auch in Zahlen wider: Die Bundesagentur für Arbeit vermeldet für Oktober 2017 die niedrigste Arbeitslosenzahl seit der Wiedervereinigung. Das Ausbildungsangebot unterscheidet sich jedoch regional immer noch stark.

Arbeitslosigkeit sinkt im Oktober auf Rekordtief 

Zwar ist eine Belebung des Arbeitsmarktes im Herbst üblich. Doch dieses Jahr fiel sie nochmals kräftiger aus: Im Oktober waren 2,39 Mio. Menschen arbeitslos gemeldet. Damit lag die Arbeitslosigkeit laut Bundesagentur für Arbeit (BA) erstmals seit der deutschen Wiedervereinigung unter 2,4 Mio. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 auf 5,4 %. 

Insgesamt kletterte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten auf 44,65 Mio. Menschen. 

Arbeitskräfte werden weiter gesucht 

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich auch in der Nachfrage nach Personal. So gab es laut BA im Oktober 780.000 freie Stellen, 88.000 mehr als noch im Vorjahreszeitraum. In nahezu allen Branchen wurden neue Mitarbeiter gesucht. 

Die Branchen Bau und Industrie tun sich jedoch BA zufolge zunehmend schwerer, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. 

Mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr 

Insgesamt waren 549.800 berufliche Ausbildungsstellen bei den Agenturen gemeldet, wie die BA berichtet. 480.000 Ausbildungsverträge wurden bis zum 30. September geschlossen, 4.100 mehr als im Vorjahr. 

Bundesweit ist das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt laut BA ausgeglichen. Dennoch blieben 48.900 Ausbildungsplätze unbesetzt, 5.500 mehr als 2016. Gleichzeitig haben 23.700 Bewerber keinen Ausbildungsplatz erhalten. Das ist ein Anstieg von 3.200 im Vergleich zum Vorjahr. 

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Fachkräftemangel: Augenmerk stärker auf Ausbildung richten

Trotz der sinkenden Arbeitslosenzahlen betont die geschäftsführende Bundesarbeitsministerin, Katarina Barley, dass Fachkräfte knapp werden. Deshalb müsse das Augenmerk noch stärker auf Ausbildung und Fachkräftesicherung gerichtet werden. 

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Quelle: Die Bundesregierung 

 

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