Zoll, Export und Internationales

Aufgrund der EU-Verordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und (EG) Nr. 881/2002 ist jeder Ex- und/oder Importeur verpflichtet, seine Personen- und Firmenadressen als Maßnahme zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus gegen die Sanktionslisten abzugleichen. Das zu wissen nützt jedoch nichts, wenn der Adressbestand nicht überprüft wird. Deshalb fragen sich viele Unternehmen, wie möglichst kostengünstig, aber auch den Zollregularien entsprechend geprüft werden kann.

Varianten der Sanktionslistenprüfung 

Es gibt grundsätzlich zwei Varianten, auf die Unternehmen zurückgreifen können, um eine Sanktionslistenprüfung durchzuführen: 

Beide Varianten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile, die im Hinblick auf das sensible Thema durchaus gründlich abgewägt werden sollten. Hat ein Unternehmen z. B. den AEO-Status, so verlangt der Zoll auch die Überprüfung der eigenen Mitarbeiter.

Sanktionslistenprüfung: Vor- und Nachteile des Justizportals 

Ein klarer Vorteil für die Seite des Justizportals ist es, dass keine Kosten für die Unternehmen entstehen und auch keinerlei Registrierung oder Zertifikate vonnöten sind, wie man es häufig von elektronischen Zollanwendungen kennt. Allerdings war das auch schon der einzige Vorteil, der für diese Art der Sanktionslistenprüfung spricht. 

Als Nachteile sind hier aufzuzählen, dass

  • auf dem Justizportal nur die Verordnung (EG) Nr. 881/2002 geprüft wird,
  • ausschließlich Einzeladressen eingegeben werden können und nicht per Upload der gesamte Adressbestand geprüft wird und 
  • es keine Protokollierung von der Durchführung der Adressprüfung gibt.

Letzteres ist jedoch bei Zoll- und Außenprüfungen vom Unternehmen gegenüber dem Zoll per Protokoll nachzuweisen.

Sanktionslistenprüfung per Software bringt viele Vorteile mit sich

Schaut man sich die Prüfmöglichkeit per Software an – als Beispiel dient die Software SanScreen – so drehen sich die Vor- und Nachteile um: Als Nachteil ist ganz klar zu sagen, dass Kosten für die Anschaffung und je nach Preismodell auch pro Prüfvorgang entstehen. 

Mit der "SanScreen Exportkontrolle" ist die Prüfung von Personen- und Firmenadressen ohne zusätzlichen manuellen Aufwand möglich. Bestellen Sie jetzt!

Die Hauptvorteile jedoch überwiegen bei der Softwarelösung deutlich:

  • Es werden verschiedene Sanktionslisten geprüft (u. a. US_SDN: U.S. Treasury Department – Specially Designated National List, US_DPL: U.S. Bureau of Industry and Security – Denied Persons List, GB_BOE: Bank of England – Sanctions List, EU_CFSP: Common Foreign and Security Policy (Europäische Kommission), CH_SECO: SECO-Liste Switzerland).
  • Es können sowohl Einzeladressen als auch der gesamte Adressbestand in Dateiform geprüft werden.
  • Es gibt ein vom Zoll akzeptiertes Prüfprotokoll.

Nachdem beide Prüfmöglichkeiten analysiert wurden, sollten Unternehmen den Markt sondieren, bevor sie sich für eine Software entscheiden. Denn jedes Unternehmen hat spezielle Bedürfnisse und eines muss klar sein: Die Sanktionslistenprüfung muss in den Arbeitsalltag leicht integrierbar sein.

 

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Wir zeigen Ihnen, wie die Sanktionslistenprüfung
per Software aussehen könnte:

Kostenlose Vorführung der Software SanScreen 

am 26. April 2018, um 10 Uhr

Weitere Informationen zur Live-Vorführung: Sie können die etwa 15 minütige Vorführung direkt am Arbeitsplatz zusammen mit Ihren Kollegen verfolgen und anschließend Fragen zum Programm und dessen Bedienung stellen. Gerne erstellen wir für Sie im Nachgang ein individuelles Angebot. 

Quelle: Forum Verlag Herkert GmbH 

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