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"Aktuelles BGH-Urteil: Baukostenobergrenze kann auch das Honorar begrenzen!"


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In einem aktuellen Fall des BGH klagte ein Architekt gegen den Auftraggeber auf Zahlung ausstehenden Architektenhonorars. Der Auftraggeber behauptete, eine zwischen den Parteien vereinbarte Baukostenobergrenze von 600.000 € sei überschritten worden. Der Architekt hingegen argumentierte, dass vom Auftraggeber eine Kostenschätzung in Höhe von 1,2 Mio. € akzeptiert worden sei. Die spannenden Fragen: Wert trägt die Beweislast und welcher Honoraranspruch kann geltend gemacht werden?

Entscheidungen des BGH

Der BGH urteilte, dass sich bei der Baukostenobergrenze die Beweislastverteilung nach allgemeinen Grundsätzen richte. Der eine Überschreitung der Baukosten geltend machende Auftraggeber trägt für die Vereinbarung einer solchen Baukostenobergrenze die Beweislast.
Der Architekt, der eine vereinbarte Baukostenobergrenze überschreitet, kann sein Honorar insoweit nicht geltend machen, als dieses dasjenige Honorar überschreitet, welches sich bei Einhaltung der vereinbarten Baukosten ergeben hätte.

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