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Cloud Computing: Das bedeuten die Abkürzungen IaaS, SaaS, PaaS und BPaaS

© adam121 - Fotolia.com

Die Cloud wird längst nicht mehr nur im privaten Bereich genutzt. Immer mehr Unternehmen in Europa und dem Rest der Welt entdecken Cloud Computing für ihr Geschäft. Doch was ist Cloud Computing und wo gibt es noch Hemmnisse?

In Deutschland haben im vergangenen Jahr zwei von drei Unternehmen die Cloud für ihr Geschäft genutzt. 2015 waren es 54 Prozent, im Jahr davor 44 Prozent. Die Zahlen gehen aus dem vor Kurzem veröffentlichten „Cloud-Monitor 2017“ hervor. Einer Studie, die Bitkom Research im Auftrag der Unternehmensberatung KPMG erstellt hat. Die Studie zeigt, dass immer mehr Unternehmen die virtuellen Rechenzentren nutzen.

Definition und Formen von Cloud Computing

Doch was ist Cloud Computing eigentlich? Cloud Computing bezeichnet die Nutzung von IT-Leistungen über ein Netzwerk. Das heißt: IT-Ressourcen, wie Server oder Anwendungen, werden nicht in unternehmenseigenen Rechenzentren betrieben, sondern sind bedarfsorientiert und flexibel über das Internet verfügbar. So können sich  Unternehmen die kostenintensive Bereitstellung, Installation und Betreuung eigener Rechensysteme sparen.

Es gibt zwei Formen von Cloud Computing: „Private Cloud Computing“ und „Public Cloud Computing“. Laut Studie nutzten 44 Prozent der befragten Unternehmen 2016 die Private Cloud. 29 Prozent vertrauten der Public Cloud – Tendenz steigend. 

Die Private Cloud kann sowohl mit als auch ohne Dienstleister genutzt werden. Der Bitkom-Verband unterscheidet vier Varianten:

  • Interne Private Cloud Bei dieser Form wird die interne IT nach dem Cloud-Prinzip aufgebaut. Infrastruktur und Daten bleiben so im Unternehmen.
  • Managed Private Cloud Ein Outsourcing- Anbieter betreibt die Cloud für das Unternehmen. Die Infrastruktur bleibt aber in der Firma.
  • Hosted Private Cloud Ein Outsourcing- Anbieter betreibt die Cloud für das Unternehmen. Die Infrastruktur befindet sich dann im Rechenzentrum des Dienstleisters.
  • Community Cloud Bei dieser Form wird die Private Cloud von mehreren Unternehmen genutzt, die zum Beispiel derselben Branche angehören.

In der Public Cloud erfolgt die Nutzung der IT-Leistungen über das „öffentliche“ Internet. Die wichtigsten Public-Cloud-Varianten sind:

  • Software as a Service (SaaS)
    (Anwendungen wie Office aus der Cloud)
  • Infrastructure as a Service (IaaS)
    (Rechenleistung, Datenspeicher aus der Cloud)
  • Business-Process-as-a-Service (BPaaS)
    (Verlagerung von Geschäftsprozessen in die Cloud)
  • Platform as a Service (PaaS)
    (Entwickler-Tools oder Betriebssysteme aus der Cloud)

Führende Cloud-Anbieter in Deutschland sind Amazon, Google, IBM, Microsoft und Salesforce.com.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen befürchtet Zugriff auf sensible Daten

Die Bitkom-Studie hat den Umgang von Firmen mit der Public Cloud genauer untersucht, und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die „deutliche Mehrheit“ der Unternehmen ihre Daten in der Public Cloud für sicher halten. Allerdings speichern 84 Prozent der Unternehmen dort eher unkritische Business-Informationen. Denn Sicherheitsbedenken bleiben weiterhin das größte Hemmnis. 

Quelle: Angelehnt an "Cloud Monitor 2017" von Bitkom Research; Basis: Unternehmen, die keine Public-Cloud-Lösungen nutzen
(n=274) | Antworten „Trifft voll und ganz zu“ und „Trifft eher zu“ in Prozent

Quellen: Cloud Monitor 2017, Gabler Wirtschaftslexikon, Internet World Business (Stand: 11.05.2017)

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