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"eAkte für Baden-Württemberg"


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Das Bundesland macht, wie schon im Koalitionsvertrag festgelegt, einen weiteren Schritt in Richtung Verwaltungsmodernisierung: Ab 2022 soll die eAkte ein fester Bestandteil der hiesigen Verwaltung sein, die Landesregierung hat die finanziellen Mittel dazu inzwischen bewilligt. Zuvor hatte das Innenministerium den Vorschlag zur Verwaltungsmodernisierung eingebracht, der Ministerrat gab seine Zustimmung.

Ein ressortübergreifendes Projekt
Die Umsetzung erfolgt nun in Form eines Projektes über die verschiedenen Zuständigkeiten hinweg unter der Leitung des Ministeriums für Inneres, Migration und Digitalisierung. Das Team umfasst mittlerweile 11 Stellen und sieht eine Verpflichtungsermächtigung von
32 Millionen Euro vor.

Die Vergabe beginnt planmäßig im Juni, damit ab April 2018 die Softwareentwicklung zur Schaffung der nötigen Werkzeuge für die Landesverwaltung starten kann. Mit Ende des Jahres 2018 wird die neue Software dann in ersten ausgesuchten Behörden eingesetzt, der Rest folgt nach und nach in 2019 bis das Ziel der flächendeckenden Anwendung der eAkte in 2022 erreicht ist.

„Das Amt kommt zum Bürger“
Dank der eAkte sollen die Verwaltungsmitarbeiter zu jeder Zeit von jedem Ort auf ihre Unterlagen zugreifen können. Auf diese Weise sollen sämtliche Behörden über die gleichen Kenntnisse verfügen. Als angenehmen Nebeneffekt sieht Digitalisierungsminister Thomas Strobl die neuen Möglichkeiten zu flexibleren Arbeitszeitmodellen.
Zusätzlich zu den positiven Synergieeffekten wie z. B. schnellerem Datenaustausch erhoffen sich die Projektverantwortlichen zudem einen besseren, moderneren Kontakt zwischen Bürgern und Verwaltung.

Förderung von mehr als 60 Einzelprojekten
Zusätzlich plant die Landesregierung eine Verwaltungsvorschrift zur Informationssicherheit. Damit sollen an die eAkte dieselben Sicherheitsbedingungen angelegt werden wie an den Vorgänger aus Papier. Ziel ist es, einen Standard für sämtliche IT-Prozesse der Landesverwaltung zu entwickeln. Einen weiteren Baustein der Vorschrift stellt passend hierzu ein Informationssicherheitsmanagement dar. Daher stehen den Ressorts 29 Stellen zur Verfügung, um den vertraulichen Umgang mit sensiblen Daten sicherzustellen.

Neben der Einführung der eAkte fördert die Landesregierung diverse Pilotprojekte, die im Kabinettsausschuss Digitalisierung ressortübergreifend gebündelt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei z. B. auf der Automobilbranche. Daneben soll die Bildung sogenannter regionaler Digitalisierungszentren gefördert werden, um das Thema branchenübergreifend im ganzen Land voranzutreiben.

Quelle: http://www.egovernment-computing.de

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