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"Gesetzesänderung beim Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) beschlossen!"


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Die vom Kabinett auf den Weg gebrachten Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sehen vor, dass die Ansprüche von Leiharbeitnehmern gestärkt werden sollen.

Ziel der Gesetzesänderungen ist, Missbrauch zu verhindern und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für die Unternehmen zu erhalten.

Beschlossene Mindeststandards für Leih- oder Zeitarbeitnehmer:

  • Höchstdauer von 18 Monaten für die Überlassung an Betriebe, ohne übernommen zu werden
  • Gleiche Bezahlung wie vergleichbare festangestellte Beschäftigte nach spätestens neun Monaten (equal pay)
  • Abweichungen per Tarifvertrag bleiben möglich, auch für nicht tarifgebundene Unternehmen

Werkverträge sollen künftig besser von normalen Arbeitsverhältnissen abgegrenzt werden können. Die Überlassung von Arbeitnehmern muss im Vertrag ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Verleiher und Entleiher begehen eine Ordnungswidrigkeit, wenn sie eine Arbeitnehmerüberlassung nicht offenlegen.

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