Diesen Artikel als PDF beziehen?
Laden Sie kostenlos den Artikel herunter:
"Mobile Tankstelle am Bauhof: Diese gesetzlichen Grundlagen müssen Bauhofleiter berücksichtigen"


Anmelden
* Pflichtfeld

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.

Ich bin einverstanden, dass die Forum Verlag Herkert GmbH die von mir mitgeteilten Daten speichert und mich regelmäßig über ihre aktuellen, themenbezogenen, kostenpflichtigen Verlagsprodukte per E-Mail, Fax, Telefon oder Post informiert. Meine Daten werden dabei nicht an Dritte weitergegeben. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, indem ich den in jeder E-Mail enthaltenen Abmeldelink nutze, eine E-Mail an [email protected] oder einen Brief an Forum Verlag Herkert GmbH (Mandichostraße 18, 86504 Merching) sende. Ausführliche Informationen dazu und allgemein zur Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten finde ich unter forum-verlag.com/datenschutz.

Vielen Dank für Ihr Interesse !

Im nächsten Schritt erhalten Sie eine Bestätigungsmail an die angegebene E-Mail-Adresse. Hiermit wird geprüft, ob es sich um eine korrekte E-Mail-Adresse handelt.Um Ihnen die gewünschten Informationen zukommen lassen zu können, klicken Sie bitte jetzt den in der Bestätigungsmail enthaltenen Link.Falls die Bestätigungsmail Ihr Postfach nicht erreicht hat, kann es sein, dass diese irrtümlicherweise in Ihrem Spam-Ordner gelandet ist. Überprüfen Sie daher Ihren Spam-Ordner und Ihre Spam-Einstellungen.

Um Sie gezielter beraten zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns folgende Informationen zukommen lassen. Alle Angaben sind freiwillig.

Um Ihre Daten abzusenden, sollte mindestens ein Feld befüllt sein. Vielen Dank

Mobile Tankstellen sind in vielen Betrieben und Bauhöfen im Einsatz. Dabei müssen Bauhofleiter beachten, dass für die mobilen Tankanlagen andere gesetzliche Grundlagen gelten als für ortsfeste Tankanlagen. Hier ein Überblick.

Mobile Tankstelle und ortsfeste Tankstelle: Das ist der Unterschied

Fahrzeuge und Baugeräte, die zum Inventar eines Bauhofs gehören, müssen getankt werden. Dabei muss der Bauhofleiter zwischen der ortsfesten und der mobilen Tankstelle unterscheiden. Denn es gelten unterschiedliche gesetzliche Anforderungen an die jeweilige Art der Tankanlage. 

Doch wo liegt der Unterschied? Eine ortsfeste Bauhoftankstelle muss nach den Regelungen der „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)" betrieben werden. Und diese definiert in § 2 eine Einheit als ortsfest, wenn sie

  1. länger als ein halbes Jahr
  2. an einem Ort
  3. zu einem bestimmten betrieblichen Zweck 

betrieben wird. Welche Anforderungen die AwSV dabei an die ortsfeste Tankanlage stellt, ist für Sie im Buch „Das 1x1 des Bauhofs“ übersichtlich aufbereitet. 

Mobile Tankstelle: Das sind die gesetzlichen Grundlagen

Die gesetzlichen Grundlagen für mobile Tankanlagen sind dagegen in der ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße), der GGVSEB (Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt) und dem GGBefG (Gefahrgutbeförderungsgesetz) verankert. Da Treibstoff gefährliche Inhaltsstoffe beinhaltet, gilt:

  • Der Tank der mobilen Tankanlage sollte vor Inbetriebnahme nach ADR bzw. GGVSEB zugelassen und geprüft sein. 
    • Es ist empfehlenswert bei weniger als 1.000 l Lagervolumen zu bleiben, um die sog. „1.000 Punkte-Regel“ der ADR geltend zu machen. Was so viel bedeutet, dass beim Transport keine besonderen Auflagen des Gefahrguttransports beachtet werden müssen.  
  • Die mobile Tankstelle sollte mit einer selbstschließenden Zapfpistole mit max. 6 l/min, einem Grenzwertgeber sowie einer mobilen Auffangwanne (empfohlen) ausgestattet sein. 
  • Die mobile Tankanlage muss auf einer Fläche platziert werden, die keine Flüssigkeiten durchlässt und kein Gefälle zu einem Regenwassereinlauf aufweist. 
  • Der Tank muss mindestens alle fünf Jahre überprüft werden. Mit der Prüfung wird eine zugelasse Stelle (z. B. DEKRA, TÜV) beauftragt.

Hinweis: Es kann eine komplette gefahrgutrechtliche Freistellung erwirkt werden, wenn die Freistellungsvoraussetzungen nach 1.1.3.1 c) ADR erfüllt sind. Danach müssen die Gefahrgutverordnungen nicht mehr berücksichtigt werden. 

Quellen: „Das 1x1 des Bauhofs“, Lagertechnik-Profishop 

Sie wollen mehr Fachwissen, Praxistipps und kostenlose Arbeitshilfen zum Bereich Kommunales erhalten? Dann melden Sie sich gleich zu unserem kostenlosen Fach-Newsletter an!

Das könnte Sie auch interessieren

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.