Bau und Gebäudemanagement
Vom Neubau bis hin zum Umgang mit Bauschäden: Das Fachwissen aus dem Bereich Bau & Gebäudemanagement unterstützt Fachleute in Bauplanung, Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem und energieoptimiertem Bauen, einschließlich Photovoltaik-Lösungen. Die Beiträge behandeln auch Bau- und Architektenrecht sowie Facility Management, um Städten, Gemeinden, Sachverständigen, Hausverwaltungen, Maklern und Bauträgern im privaten und öffentlichen Sektor den Arbeitsalltag zu erleichtern.
Maßtoleranzen nach DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“: Prüfung Ebenheitstoleranz und Winkeltoleranz
03.02.2026
Bei der Ausführung von Bauleistungen kommt es häufig vor, dass die in der Planung geforderten Nennmaße herstellerbedingt abweichen. Dann muss diese Abweichung auf ein Maß begrenzt werden, um die Funktion des Bauwerks nicht zu gefährden. Die Norm DIN 18202 enthält dafür die Grundlagen. Bei Fußböden müssen zum Beispiel die Ebenheits- und Winkeltoleranzen geprüft werden. Wie man dabei vorgeht, erklärt dieser Beitrag.
Ob Wohnhaus, Gewerbebau oder Carport – die richtige Schneelast ist ein entscheidender Faktor für die Standsicherheit von Dächern. Doch wie lässt sich Schneelast realistisch einschätzen, und welche Rolle spielen Schneelastzonen, Dachform, Dachneigung und geltende Normen? Dieser Fachbeitrag erklärt verständlich und praxisnah, wie Bauherren, Planer und Betreiber Schneelasten korrekt berechnen, typische Risiken erkennen und einschätzen können, wann eine statische Prüfung oder Schneeräumung notwendig wird.
Die Nachfrage nach nachhaltigen Bauweisen und CO₂-armen Materialien lässt den Holzbau in Deutschland stark wachsen. Die „Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise“, die MHolzBauRL, legt dabei einheitliche brandschutztechnische Anforderungen fest. Der Beitrag zeigt, welche Vorgaben für Holzfassaden, Bekleidungen und Bauprodukte gelten und wie Feuerwiderstand und Raumabschluss in Planung, Ausführung und Genehmigung korrekt nachzuweisen sind.
Der Gebäudetyp E steht für „einfaches“ Bauen: Planen und Bauen sollen schneller, günstiger und unbürokratischer werden, indem auf nicht zwingend notwendige Komfort- und Ausstattungsstandards verzichtet wird – bei unverändert hohen Sicherheitsanforderungen. Ein geplantes Gebäudetyp E-Gesetz und eine Leitlinie des BMWSB schaffen dafür einen klaren Rechtsrahmen, der rechtssichere Abweichungen von kostenintensiven Normen ermöglicht und so mehr Spielraum für kompakte, serielle und innovative Wohnungsbauprojekte bietet.
Klimaanpassung im Gebäudesektor: Investitionen, Chancen und Herausforderungen für die Bauwirtschaft
13.11.2025
Die Klimaanpassung im Gebäudesektor wird zur Schlüsselaufgabe und bietet große Wachstumschancen für die Bauwirtschaft. Eine aktuelle Prognos-Studie analysiert erstmals detailliert den konkreten Investitionsbedarf bis 2035 und den Fachkräftebedarf, um Gebäude in Deutschland fit für sich häufende Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen und Hochwasser zu machen. Je nach Szenario sind bis zu 237 Milliarden Euro an Investitionen und jährlich bis zu 15.300 zusätzliche Fachkräfte notwendig – Tendenz steigend insbesondere für Hitzeschutzmaßnahmen.
Am 9. Oktober 2025 hat der Bundestag den so genannten „Bauturbo“ verabschiedet. Der neue Paragraph 246e BauGB soll Kommunen ermöglichen, Wohnungsbauprojekte in nur zwei Monaten zu genehmigen, ohne Bebauungsplan. Was ist der Bauturbo und was bringt er? Und wann kommt 246e BAuGB? Lesen Sie in diesem Fachbeitrag, wie diese Sonderregelung die Genehmigungsverfahren beschleunigen soll – und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
Die Restnutzungsdauer eines Gebäudes ist ein zentraler Faktor für Wertermittlung, Sanierungsbewertung und Grundsteuerberechnung. Lesen Sie hier, wie sich die Restnutzungsdauer nach der ImmoWertV berechnet, welche Rolle Modernisierungen spielen und inwiefern Sanierungen oder bauliche Mängel den Zeitraum der wirtschaftlichen Nutzung verändern.
Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) werden vor allem als Kältemittel in Klima-, Kälte- und Wärmepumpenanlagen eingesetzt. Sie besitzen jedoch ein hohes Treibhauspotenzial und stehen daher im Fokus neuer EU-Vorgaben. Der Beitrag erläutert, welche Änderungen die F-Gas Verordnung 2024 mit sich bringt, welche Kältemittel ab 2025 betroffen sind und was für bestehende Anlagen gilt.
Mit einer Dachbegrünung lassen sich ungenutzte Dachflächen in grüne Oasen verwandeln. Das sieht nicht nur schön aus, sondern bringt auch ökologische Vorteile: Es verbessert das Mikroklima, schützt das Dach vor Witterungseinflüssen und schafft neuen Lebensraum für Pflanzen sowie Tiere. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Arten von Dachbegrünungen es gibt, welche baulichen Voraussetzungen zu beachten und was die Vor- sowie Nachteile von begrünten Dächern sind.
Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) ist eine grundlegende Verordnung zum Einsatz von Bauprodukten und Bauteilen. Sie konkretisiert die einzelnen Landesbauordnungen und soll die Umsetzung der länderspezifischen Vorgaben vereinfachen. Allerdings geht sie nicht nur auf baurechtliche Anforderungen ein, sondern z. B. auch auf Aspekte des Brandschutzes, Hygieneschutzes und der Barrierefreiheit. Worauf müssen Verantwortliche am Bau achten, um die Vorgaben ihrer jeweiligen MVV TB einzuhalten und welche Fassung gilt in welchem Bundesland?