Gesundheitswesen und Pflege

Seit der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade müssen sich Betroffene, Pflegende, aber auch die MDK-Mitarbeiter, die die Einstufung in einen bestimmten Pflegegrad vornehmen, auf das „neue Begutachtungsinstrument“ einstellen. Kritisch dabei ist jedoch, dass sich Pflegekassen fast blind auf solche MDK-Gutachten verlassen. Der Versicherte sollte das Gutachten deshalb genau prüfen und bei Einwand einen Widerspruch einlegen.
Im Vergleich zu anderen Berufssparten ist im Pflegebereich eine hohe Personalfluktuation zu verzeichnen. Eine Studie, die für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste für das Bundesland Sachsen und den Zeitraum 2000 bis 2005 durchgeführt wurde, zeigt, dass jede vierte Pflegekraft schon darüber nachgedacht hat, den Beruf oder zumindest die Pflegeeinrichtung zu wechseln.
Um die Attraktivität einer Tagespflege sicherzustellen, benötigen Betreiber kreative Beschäftigungsangebote. Diese zu finden, ist besonders in der kalten Jahreszeit schwierig, wenn Pflegekräfte und Betreuer aufgrund der Witterung nicht die Möglichkeit haben, mit den Besuchern die Einrichtung zu verlasen. Worauf es bei der Auswahl von Beschäftigungsangeboten ankommt, lesen Sie hier.
Das Flexirentengesetz, das am 1. Juli 2017 vollständig in Kraft getreten ist, verspricht neue Möglichkeiten sowohl für diejenigen, die sich früher aus dem Arbeitsleben verabschieden wollen, aber auch für die, die länger arbeiten wollen. Auch pflegende Angehörige sollen von der Flexibilisierung des Renteneintritts profitieren.
Mit der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade haben mehr Versicherte Anspruch auf Zuschüsse zu wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Denn seit 2017 können solche Maßnahmen auch von Versicherten beantragt werden, die in den neuen Pflegegrad 1 eingestuft wurden, und denen diese Leistung bisher nicht zustand. Bei der Antragstellung kommt es jedoch oft zu Missverständnissen.
Ein Patient stürzt im Krankenhaus bei einem unbegleiteten Toilettengang und verklagte die Klinik daraufhin auf Schmerzensgeld. Seine Klage wird jedoch zurückgewiesen. Warum das Landgericht Aachen und in zweiter Instanz das Oberlandesgericht Köln (OLG Köln) kein Verschulden des Krankenhauspersonals sahen.
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