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"vZTA: Antrag auf Erteilung der verbindlichen Zolltarifauskunft ändert sich ab 01. Oktober 2017"


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Zoll, Export und Internationales

Exportierende Unternehmen, die einen Antrag auf Erteilung der verbindlichen Zolltarifauskunft (vZTA) stellen wollen, müssen ab 1. Oktober 2017 ein neues Formular verwenden. Doch was ist der Zweck einer vZTA und wie wird der Antrag gestellt?

vZTA: Das ändert sich zum 1. Oktober 2017

Der ehemalige Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Zolltarifauskunft wird ab dem 1. Oktober 2017 "Antrag auf Entscheidung über eine Verbindliche Zolltarifauskunft" heißen.

Der Antragsteller oder ein etwaiger Vertreter muss zudem über eine EORI-Nummer verfügen, um den Antrag überhaupt stellen zu können.

Zweck und Vorteil einer vZTA

Die vZTA gibt Auskunft darüber, wie eine Ware in den Elektronischen Zolltarif der EU einzureihen ist. Kann nun bei der Abfertigung eine vZTA vorgelegt werden, steht die Tarifierung der Ware schon fest. Die Abfertigung kann zügiger erledigt werden, weil ein aufwendiges Ermitteln der Warennummer im Elektronischen Zolltarif überflüssig wird.

Die festgelegte Warennummer bringt außerdem den Vorteil mit, dass der Beteiligte bereits vor der Abfertigung die entstehenden Kosten berechnen und die nötigen Papiere rechtzeitig beschaffen kann. 

Es steht jeder berechtigten Person frei, eine verbindliche Auskunft über die zolltarifliche Einreihung von Waren bei den Zollbehörden zu beantragen. Die erteilte vZTA ist ab dem Zeitpunkt, zu dem die Entscheidung wirksam wird, drei Jahre lang gültig.

In der EU erstellte vZTA sind in einer Datenbank gesammelt

Weil es momentan innerhalb der EU unterschiedliche Auslegungen über die Einreihung der Zolltarifnummern gibt, wurde in Brüssel eine Datenbank angelegt, die eine einheitliche Anwendung gewährleisten soll. Diese EU-Datenbank wird ständig aktualisiert und enthält alle in der EU erstellten vZTA inkl. deren Gültigkeit.

Wo und wie wird eine vZTA beantragt? 

Ein Antrag auf Erteilung einer vZTA-Entscheidung kann bei jeder Zolldienststelle in Deutschland eingereicht werden. Diese leiten den Antrag jedoch nur weiter. Denn für die Erteilung der vZTA ist das Hauptzollamt Hannover zuständig.

Der Antrag sollte im Original mit handschriftlicher Unterschrift und ergänzenden Unterlagen auf dem Postweg an das Hauptzollamt Hannover geschickt werden. Der Antragsteller, der später Inhaber wird, oder sein Vertreter, muss über eine EORI-Nummer verfügen.

Für die Beantragung gibt es das EU-einheitliche Formular 0307. Eine Ausfüllhilfe bietet die Software "PC-gestützte Bearbeitung komplexer Zolldokumente", mit der Sie auch weitere komplexe Formulare aus dem Ex- und Importbereich bearbeiten können. Die Software enthält alle gängigen (Zoll-)Vordrucke, die Sie so bequem am Computer ausfüllen. Denn die händische Bearbeitung der Formulare wie Warenverkehrsbescheinigungen oder Lieferantenerklärungen kostet nicht nur viel Zeit, es schleichen sich trotz Routine auch Fehler ein, die mit der Software vermieden werden.

Quellen: zoll.de, ZOLL.EXPORT

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