Diesen Artikel als PDF beziehen?
Laden Sie kostenlos den Artikel herunter:
"Erhalt der Fachkunde – Wie oft müssen sich Elektrofachkräfte fortbilden?"


Anmelden
* Pflichtfeld

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein.

Ich bin einverstanden, dass die Forum Verlag Herkert GmbH die von mir mitgeteilten Daten speichert und mich regelmäßig über ihre aktuellen, themenbezogenen, kostenpflichtigen Verlagsprodukte per E-Mail, Fax, Telefon oder Post informiert. Meine Daten werden dabei nicht an Dritte weitergegeben. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, indem ich den in jeder E-Mail enthaltenen Abmeldelink nutze, eine E-Mail an [email protected] oder einen Brief an Forum Verlag Herkert GmbH (Mandichostraße 18, 86504 Merching) sende. Ausführliche Informationen dazu und allgemein zur Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten finde ich unter forum-verlag.com/datenschutz.

Vielen Dank für Ihr Interesse !

Im nächsten Schritt erhalten Sie eine Bestätigungsmail an die angegebene E-Mail-Adresse. Hiermit wird geprüft, ob es sich um eine korrekte E-Mail-Adresse handelt.Um Ihnen die gewünschten Informationen zukommen lassen zu können, klicken Sie bitte jetzt den in der Bestätigungsmail enthaltenen Link.Falls die Bestätigungsmail Ihr Postfach nicht erreicht hat, kann es sein, dass diese irrtümlicherweise in Ihrem Spam-Ordner gelandet ist. Überprüfen Sie daher Ihren Spam-Ordner und Ihre Spam-Einstellungen.

Um Sie gezielter beraten zu können, würden wir uns freuen, wenn Sie uns folgende Informationen zukommen lassen. Alle Angaben sind freiwillig.

Um Ihre Daten abzusenden, sollte mindestens ein Feld befüllt sein. Vielen Dank

Elektrofachkräfte müssen sich regelmäßig fortbilden, um Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln sicher und fachgerecht ausführen zu können. Tun sie das nicht, kann ihnen sogar der Qualifikationsstatus verloren gehen. Wie oft „regelmäßig“ jedoch ist, ist nicht so leicht zu beantworten.

Elektrofachkräfte müssen sich „regelmäßig“ fortbilden

Elektrofachkräfte und ihre Vorgesetzten kennen die üblichen Formulierungen in Verordnungen und Normen, wie im § 2 Abs. 5 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) oder der Norm DIN VDE 1000-10: In der Elektrotechnik tätige Personen müssen „ihre fachlichen Kenntnisse auf aktuellem Stand halten“ oder „sich regelmäßig fortbilden“, indem sie z. B. in bestimmten Abständen Schulungen besuchen. Nach genauen zeitlichen Angaben sucht man jedoch vergeblich, denn dafür müssen unterschiedliche Faktoren betrachtet werden.  

Elektrofachkräfte müssen äußere Bedingungen berücksichtigen 

Bei der Suche nach einem angemessenen Zeitpunkt für die nächste Fortbildung hilft es, sich zu überlegen, warum sich Elektrofachkräfte fortbilden müssen: Sie müssen die erforderliche Fachkunde erhalten und stetig ausbauen, weil der Stand der Technik und die einschlägigen Normen ständigen Änderungen und Neuerungen unterliegen. So kann bereits nach einem Jahr ohne Fortbildung der Erhalt der Fachkunde gefährdet sein

Es gibt deshalb mehrere Faktoren, die Elektrofachkräfte mit einbeziehen müssen, wenn sie überlegen, wann die nächste Fortbildung notwendig wird:  

  • Veränderungen von relevanten Vorschriften oder Regelwerken für die Tätigkeit 
  • Kenntnisse zum Stand der Technik nicht mehr aktuell 
  • Geänderte unternehmensspezifische Anforderungen (technische Entwicklung)
  • Prüfungsaufgaben (reicht die vorhandene Fachkunde?) 

Bezüglich der Weiterbildung von Elektrofachkräften für festgelegte Tätigkeiten können vergleichsweise die Angaben bezüglich der Fortbildung von Befähigten Personen gem. TRBS 1203 betrachtet werden. Zum Erhalt der Prüfpraxis fordert diese Technische Regel, dass 

  • nachweislich mehrere Prüfungen pro Jahr durchgeführt werden und
  • die Kenntnisse aktualisiert werden. 

Konkretere Zeitangaben macht aber auch die TRBS 1203 auch nicht. 

Arbeitgeber ist für Erhalt der Fachkunde von Elektrofachkräften verantwortlich

Im Grunde weiß aber die Fachkraft am besten, wann eine Fortbildung erforderlich wird, denn nur sie kann ihren Wissensstand einschätzen. Außerdem sind Prüffachleute schon aus eigenem Interesse (Gesundheit, Haftung) darauf bedacht, ihre Fachkunde immer wieder kritisch zu betrachten. 

Das Problem liegt eher darin, den Vorgesetzten von der Notwendigkeit der (teuren) Fortbildung zu überzeugen. Dabei muss sich der Arbeitgeber nur bewusst werden, welche Folgen eine unterlassene Fortbildung nach sich ziehen kann. Im schlimmsten Fall verliert die Fachkraft die erforderliche Qualifikation, sodass die rechtlich vorgeschriebene Prüfung ausfallen muss, was wiederum Konsequenzen für das Unternehmen hat. Denn Arbeitgeber sind verpflichtet, alle elektrischen Anlagen im Unternehmen wiederkehrend zu prüfen oder prüfen zu lassen. 

Im Falle der Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten trägt der Arbeitgeber die Verantwortung dafür, fortwährend zu prüfen, ob die von ihm beauftragte Elektrofachkraft noch die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, um die erteilte Aufgabe zu erledigen. Tut er das nicht, droht Bußgeld. 

Um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen und einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können, liefert das „Sicherheitshandbuch Elektrosicherheit“ alle notwendigen Handlungsempfehlungen, Umsetzungshilfen und Nachweise für die Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel. 

Quellen: BetrSichV, DIN VDE 1000-10, Sicherheitshandbuch Elektrosicherheitsifa-news, Elektropraktiker 

Sie wollen mehr Fachwissen, Praxistipps und kostenlose Arbeitshilfen zum Bereich Elektrosicherheit und Elektrotechnik erhalten? Dann melden Sie sich gleich zu unserem kostenlosen Fach-Newsletter an!

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.