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"Immer mehr multiresistente Keime geben Anlass zur Sorge"


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Viele Krankenhausbehandlungen beruhen auf Infektionen durch multiresistente Keime. Besonders besorgniserregend ist aber, dass sich immer mehr Antibiotika-resistente Keime entwickeln, die die Verantwortlichen vor große Probleme stellen.

Denn neben grampositiven Bakterien wie MRSA und VRE (Vancomycin-resistente Enterokokken) geben zunehmend gramnegative Keime wie ESBL (Extended Spectrum Beta-Lactamase)-Bildner und Carbapenemase-bildende Enterobakterien Anlass zur Sorge.

Derzeit dominieren in Deutschland MRSA und gramnegative Erreger. Doch mehr Probleme als MRSA bereiten beispielswiese die VRE, weil wesentlich weniger Medikamente für die Behandlung zur Verfügung stehen. Bei den gramnegativen Erregern haben ESBL-bildende E. coli hauptsächlich durch Massentierzucht, über Lebensmittel wie Hühnerfleisch sowie durch internationale Reisetätigkeit zugenommen.

Patienten mit Infektionskrankheiten besser versorgen

Der Fokus sollte aber nicht ausschließlich auf multiresistente Keime gelegt werden. Vielmehr sollte die Versorgung von Patienten mit Infektionskrankheiten umfassend verbessert werden, was sich die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020 bereits als Ziel vorgenommen hat. So sollen Antibiotika-Resistenzen frühzeitig erkannt, bestehende Therapieoptionen verbessert und Infektionskrankheiten früh unterbrochen werden. DART ist Teil des globalen Aktionsplans der WHO zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen, welcher vorsieht, dass alle Mitgliedsstaaten bis Mitte 2017 nationale Aktionspläne ausarbeiten und vorlegen.

Multiresistente Erreger in Pflegeheimen führen zu erheblich mehr Kosten

Multiresistente Erreger treten mittlerweile nicht mehr nur in Kliniken auf, sie sorgen auch in Pflegeheimen für große Probleme. Laut einer Analyse vom Institut für Health Care Management der Universität Greifswald liegen die Kosten durch MRE in Pflegeheimen bei durchschnittlich 50.000 Euro jährlich pro Heim. Diese hohen Kosten entstehen vor allem durch den personellen Aufwand und die zusätzlichen Materialien, die zur Behandlung notwendig sind.

Hinzu kommt, dass es deutlich schwieriger ist, MRSA in Pflegeheimen zu identifizieren, da dort in der Regel keine spezifische mikrobiologische Diagnostik eingesetzt wird. Außerdem spielen der oft schlechte Gesundheitszustand der älteren Bewohner sowie unzureichende Hygienekenntnisse im Hinblick auf MRE-Infektionen eine große Rolle. Hilfreiche Informationen und praktische Tipps erleichtern den Umgang mit multiresistenten Keimen und reduzieren so die Kosten, die dadurch entstehen.

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