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"Arbeitsunfälle fordern mehr Tote im ersten Halbjahr 2017"


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Vorläufige Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zeigen: Die tödlichen Arbeitsunfälle haben in der ersten Jahreshälfte 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 zugenommen. Laut einer aktuellen Umfrage wünscht sich zudem jeder zweite Beschäftigte mehr Sicherheit im Unternehmen.

Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit 

Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben eine aktuelle Studie durchgeführt und 510 Unternehmer sowie 994 Beschäftigte mit und ohne Führungsfunktion befragt. Das Ergebnis ist bezeichnend: Etwa die Hälfte der Beschäftigten sehen in ihrem Betrieb Verbesserungspotenzial, was Informationen und Angebote zu Sicherheit und Gesundheit betrifft. Die Arbeitnehmer wünschen sich insbesondere von ihren Führungskräften mehr Aufmerksamkeit für diese Themen. 

DGUV: Arbeitsunfälle fordern mehr Tote

223 Menschen haben im ersten Halbjahr 2017 ihr Leben bei einem Arbeitsunfall verloren. Das geht aus den vorläufigen Zahlen der Bundesgenossenschaften und Unfallkassen hervor. Damit sind es 25 tödliche Arbeitsunfälle mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 120 tödlichen Ausgängen bilden Wegeunfälle über die Hälfe der tragischen Ereignisse.

Insgesamt haben die Wegeunfälle zugenommen: 5.167 Wegeunfälle waren es in den ersten beiden Quartalen 2017 mehr als noch in der ersten Jahreshälfte 2016. In der Summe wurden 433.037 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert. Diese Zahl ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 relativ stabil geblieben.

Definition Arbeitsunfall und Wegeunfall  

Arbeitsunfälle sind Unfälle, die Beschäftigten während der Ausführung ihrer versicherten Tätigkeit – also während der Arbeit, auf dem direkten Weg zur Arbeit oder auf dem direkten Nachhauseweg von der Arbeit passieren. 

Passiert der Unfall auf dem Weg zur oder von der Arbeit, spricht man von einem Wegeunfall. Hier stellt sich oft die Frage, was genau unter "Arbeitsweg" zu verstehen ist und somit von der Versicherung abgedeckt ist. 

Versichert sind folgende Umwege: 

  • Abweichungen vom direkten Weg sind versichert, wenn sie bei Fahrgemeinschaften dem Zweck dienen, mitfahrende Personen abzuholen und sie wieder abzusetzen. 
  • Der Arbeitsweg ist auch dann noch versichert, wenn Kinder während der Arbeitszeit in Tagesstätten z. B. abgesetzt oder wieder abgeholt werden. 
  • Bei Umleitungen bleibt der Versicherungsschutz dann bestehen, wenn der Arbeitsplatz über einen längeren Weg schneller erreicht werden kann. 

Nicht versichert sind:

  • Abweichungen vom direkten Weg, wenn sie privaten Besorgungen oder Erledigungen dienen.
  • Wird der direkte Arbeitsweg unterbrochen, um private Besorgungen zu erledigen, fällt der Versicherungsschutz ebenfalls weg. 

Der Arbeitgeber ist gemäß DGUV Vorschrift 1 zur Meldung des Wege- oder Arbeitsunfalls verpflichtet. 

Unfallverhütungsvorschriften helfen, Arbeitsunfälle zu vermeiden

Damit Sie als Arbeitgeber Ihrer Aushangpflicht nachkommen, müssen aktuelle Unfallverhütungsvorschriften (UVV) allen Beschäftigten zugänglich gemacht werden. Alle wichtigen UVV sowie Technischen Regeln auf aktuellem Stand sind kompakt im Werk „Aushangpflichtige Unfallverhütungsvorschriften und Technische Regeln“ enthalten. Sind Beschäftigte über die UVV informiert, können Arbeitsunfälle eher vermieden werden.

Quellen: DGUV, sifa-news.de

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