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"Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020) vom Bundeskabinett beschlossen"


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Die Probleme, die durch Antibiotikaresistenzen verursacht werden, sind allgemein bekannt und die Experten sind sich darüber einig, dass es notwendig ist, Gegenmaßnahmen zu ergreifen

Jetzt hat die Bundesregierung die neue Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020) beschlossen, um der zunehmenden Resistenzbildung entgegenzuwirken.

Ziele der DART 2020

Die Ziele im Einzelnen sind:
1. Stärkung des One-Health-Ansatzes
2. Frühzeitiges Erkennen der Resistenzentwicklung
3. Erhaltung und Verbesserung von Therapie-Optionen
4. Frühzeitiges Unterbrechen von Infektionsketten und Stärkung von Kompetenzen
5. Fördern des Bewusstseins und Stärkung der Kompetenzen
6. Unterstützung von Forschung und Entwicklung

Die Bedeutung für das einrichtungsinterne Hygienemanagement
Für Einrichtungen im Gesundheitswesen ist besonders relevant, dass die Überwachungssysteme zur Erkennung von resistenten Erregern ausgebaut werden sollen. Gleichzeitig wird das Antibiotika-Verbrauchs-Monitoring erweitert. Um Infektionsketten zu unterbrechen, wird die Umsetzung von Hygienemaßnahmen gefördert. Gerade diese Aspekte setzen voraus, dass Gesundheitseinrichtungen ein gut funktionierendes Hygienemanagement haben und die Mitarbeiter die Aufgaben des Hygienemanagements kompetent umsetzen.

Das können Einrichtungen im Gesundheitswesen bereits heute tun, um der Resistenzentwicklung vorzubeugen

Gesundheitseinrichtungen sind bereits heute gefordert, bei dem Auftreten von multiresistenten Erregern die Empfehlungen des RKI und der KRINKO umzusetzen, um dann zumindest eine weitere Verbreitung zu verhindern. Egal ob z. B. die Sanierung von MRSA-Infizierten oder die Isolierung von Patienten mit multiresistenten Keimen – grundsätzlich gilt, dass die notwendigen Maßnahmen bei den Verantwortlichen und den Mitarbeitern bekannt sein müssen, im Hygienemanagement berücksichtigt werden müssen und dann auch konsequent umgesetzt werden müssen.

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