Bau und Gebäudemanagement
Vom Neubau bis hin zum Umgang mit Bauschäden: Das Fachwissen aus dem Bereich Bau & Gebäudemanagement unterstützt Fachleute in Bauplanung, Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem und energieoptimiertem Bauen, einschließlich Photovoltaik-Lösungen. Die Beiträge behandeln auch Bau- und Architektenrecht sowie Facility Management, um Städten, Gemeinden, Sachverständigen, Hausverwaltungen, Maklern und Bauträgern im privaten und öffentlichen Sektor den Arbeitsalltag zu erleichtern.
Die DIN 18533 regelt seit 2017 die Anforderungen an Planung und Ausführung der Abdichtung von erdberührten Bauteilen wie Kellern, Tiefgaragen etc. Besonders wichtig für die Planung der Abdichtung sind die Wassereinwirkungsklassen sowie die Riss- und Raumnutzungsklassen. Was besagt die DIN 18533? Welche Wassereinwirkungsklassen gibt es und wann muss die Bodenplatte abgedichtet werden?
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) soll 2026 das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzen und damit auch das umstrittene Heizungsgesetz ablösen. Ziel der Reform ist mehr Technologieoffenheit beim Heizen sowie weniger staatliche Vorgaben beim Austausch von Heizungen. Doch was bedeutet das neue Gesetz konkret für Bauherren, Vermieter und die Bauwirtschaft? Und welche Regeln gelten bis zum Inkrafttreten?
Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) werden vor allem als Kältemittel in Klima-, Kälte- und Wärmepumpenanlagen eingesetzt. Sie besitzen jedoch ein hohes Treibhauspotenzial und stehen daher im Fokus neuer EU-Vorgaben. Der Beitrag erläutert, welche Änderungen die F-Gas Verordnung mit sich bringt, welche Kältemittel seit 2025 betroffen sind und was für bestehende Anlagen gilt.
Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (kurz: TA Lärm) ist eines der wichtigsten Instrumente des Lärmschutzes in Deutschland. Sie dient dazu, Menschen vor gesundheitsschädlichen Lärmemissionen zu bewahren, indem sie klare Lärmgrenzwerte für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete festlegt. Wann gilt die TA Lärm genau und welche Grenzwerte sind erlaubt? Welche Ausnahmen für seltene Ereignisse sind in der TA Lärm zugelassen? Was sind Immissionsrichtwerte gemäß TA Lärm und was ist das Irrelevanzkriterium in der TA Lärm?
Seit ihrer Novellierung von 2025 gilt die Normenreihe DIN 18531 für die Abdichtung genutzter und nicht genutzter Dächer sowie für Balkone, Loggien und Laubengänge. Die Dachabdichtung wird in den Teilen 1 bis 4 geregelt, während Balkone, Loggien und Laubengänge im speziellen Normenteil DIN 18531‑5 behandelt werden. Als Bestandteil der Normenreihe DIN 18531 bis DIN 18535 leistet sie einen zentralen Beitrag zu einer fachgerechten, bauteilbezogenen Bauwerksabdichtung. Aber wie wird anschließend die Wartung der Dachabdichtung gehandhabt? Was ist ein K2 Dach und eignet sich Flüssigkunststoff als Dichtungsmittel? Und was ist der Unterschied zwischen der Flachdachrichtlinie und der DIN 18531?
DIN 18599 im Überblick: normative Grundlagen und Anwendung in der energetischen Gebäudebilanzierung
18.02.2026
Die DIN18599 ist seit 2025 der Standard für die energetische Bewertung von Wohn- und Nichtwohngebäuden. Doch was bedeutet das konkret für Planung und Energieausweise? Und was ist die Zonierung nach DIN18599? Der Fachbeitrag gibt einen strukturierten Überblick über Normenstatus, Aufbau, Berechnungsmethodik und Sonderfälle wie Schwimmbäder – kompakt, praxisnah und rechtssicher eingeordnet. Ideal für Planer, Energieberater und Bauverantwortliche.
Maßtoleranzen nach DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“: Prüfung Ebenheitstoleranz und Winkeltoleranz
03.02.2026
Bei der Ausführung von Bauleistungen kommt es häufig vor, dass die in der Planung geforderten Nennmaße herstellerbedingt abweichen. Dann muss diese Abweichung auf ein Maß begrenzt werden, um die Funktion des Bauwerks nicht zu gefährden. Die Norm DIN 18202 enthält dafür die Grundlagen. Bei Fußböden müssen zum Beispiel die Ebenheits- und Winkeltoleranzen geprüft werden. Wie man dabei vorgeht, erklärt dieser Beitrag.
Ob Wohnhaus, Gewerbebau oder Carport – die richtige Schneelast ist ein entscheidender Faktor für die Standsicherheit von Dächern. Doch wie lässt sich Schneelast realistisch einschätzen, und welche Rolle spielen Schneelastzonen, Dachform, Dachneigung und geltende Normen? Dieser Fachbeitrag erklärt verständlich und praxisnah, wie Bauherren, Planer und Betreiber Schneelasten korrekt berechnen, typische Risiken erkennen und einschätzen können, wann eine statische Prüfung oder Schneeräumung notwendig wird.
Die Nachfrage nach nachhaltigen Bauweisen und CO₂-armen Materialien lässt den Holzbau in Deutschland stark wachsen. Die „Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise“, die MHolzBauRL, legt dabei einheitliche brandschutztechnische Anforderungen fest. Der Beitrag zeigt, welche Vorgaben für Holzfassaden, Bekleidungen und Bauprodukte gelten und wie Feuerwiderstand und Raumabschluss in Planung, Ausführung und Genehmigung korrekt nachzuweisen sind.
Der Gebäudetyp E steht für „einfaches“ Bauen: Planen und Bauen sollen schneller, günstiger und unbürokratischer werden, indem auf nicht zwingend notwendige Komfort- und Ausstattungsstandards verzichtet wird – bei unverändert hohen Sicherheitsanforderungen. Ein geplantes Gebäudetyp E-Gesetz und eine Leitlinie des BMWSB schaffen dafür einen klaren Rechtsrahmen, der rechtssichere Abweichungen von kostenintensiven Normen ermöglicht und so mehr Spielraum für kompakte, serielle und innovative Wohnungsbauprojekte bietet.