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"Zika-Virus: WHO ruft internationale gesundheitliche Notlage aus"


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Zika-Virus: WHO ruft internationale gesundheitliche Notlage aus

© Kletr - Fotolia.com

Am 1. Februar 2016 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (engl. public health emergency of international concern – PHEIC) ausgerufen. Der Grund für die PHEIC ist die "Häufung von Mikrozephalien (geringe Kopfgröße) bei Neugeborenen sowie weiterer neurologischer Erkrankungen“.

Die aktuell gemeldeten Fälle treten vor allem in Brasilien auf, aber auch in vielen weiteren amerikanischen Staaten werden Infektionen beobachtet. Für viele Menschen sind die Fehlbildungen eng mit dem Zika-Virus verbunden. Länder raten Schwangeren von Reisen in Zika-Gebiete ab. Brasilien nannte den Überträger des Virus, die Gelbfieber-Mücke, den Staatsfeind Nummer eins.

Kausaler Zusammenhang unklar

Allerdings ist ein Zusammenhang zwischen der Zika-Virus-Infektion und dem gehäuften Auftreten von Mikrozephalien bei Säuglingen bisher nicht bestätigt, scheint aber in Anbetracht des Fehlens anderer Ursachen wahrscheinlich.

Die WHO empfiehlt nun für die betroffenen Staaten und die anderen gefährdeten Gebiete eine Reihe von spezifischen Maßnahmen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens. Auch für die internationale Koordination der Forschung zur Zika-Infektion ist die WHO jetzt federführend.

Situation in Deutschland

Für Deutschland ändert sich durch den PHEIC an der Risikoeinschätzung nichts. Allerdings sind in Deutschland bereits bei 15 Reiserückkehrern eine Infektion mit dem Zika-Virus nachgewiesen (Stand 1. Februar 2016). Die für Deutschland geltenden Empfehlungen werden im Epidemiologischen Bulletin 05/2016 des RKI noch einmal zusammengefasst. Tätige im Gesundheitswesen können sich zu Zika-Viren und vielen weiteren Erregern mit der Software „Hygiene-Checklisten im Gesundheitswesen auf CD-ROM“ genauer informieren. Mit dem Produkt erhalten sie zusätzlich zahlreiche Hinweise zur Infektionsprophylaxe und zur Kontrolle eines Ausbruchsgeschehens.

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