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"Bayern 2016: Verschärfte Geschwindigkeitskontrollen sowie intensive Alkohol-und Gurtkontrollen!"


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Ende Februar 2016 veröffentlichte das Bayerische Verkehrsministerium die neueste Verkehrsunfallstatistik. Demnach starben vergangenes Jahr 614 Menschen auf bayerischen Straßen (2014 waren es noch 619). Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Unfallaufzeichnung vor über 60 Jahren.

Innen- und Verkehrsminister Joachim Hermann sieht das als Erfolg des im Jahr 2012 ins Leben gerufene Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Die Verkehrstoten sind seitdem um über ein Fünftel gesunken, denn im Jahr 2011 waren es noch 780 Personen.

Auf der anderen Seite stieg aber die sowohl die Zahl der Verkehrsunfälle um 5,9 Prozent als auch die Zahl der verletzten Personen um 2,3 Prozent.

Laut Herrmann passierten die meisten tödlichen Verkehrsunfälle auf den Landstraßen. Auch wenn die Zahl der tödlich Verunglückten zum Vorjahr dort gleich blieb, stieg die Zahl der gesamten Verkehrsunfälle auf Landstraßen um 10,1 Prozent. Auf den Autobahnen stieg die Zahl der Unfälle um 9 Prozent.

Die schweren Verkehrsunfälle sind hauptsächlich auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Rund ein Viertel der tödlich Verunglückten geht auf Raser zurück. Aber auch der Anteil der Alkoholunfälle (49 Tote) sowie der nicht angegurteten Verkehrsopfer (67 Tote) sind laut Herrmann zu hoch.

Aufgrund dieser Verkehrsunfallentwicklung kündigte Herrmann für 2016 verstärkte Geschwindigkeitskontrollen sowie intensive Alkohol- und Gurtkontrollen an.

(Quelle: www.stmi.bayern.de)

 

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