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Bau und Gebäudemanagement

Vom Neubau bis hin zum Umgang mit Bauschäden: Das Fachwissen aus dem Bereich Bau & Gebäudemanagement unterstützt Fachleute in Bauplanung, Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau. Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltigem und energieoptimiertem Bauen, einschließlich Photovoltaik-Lösungen. Die Beiträge behandeln auch Bau- und Architektenrecht sowie Facility Management, um Städten, Gemeinden, Sachverständigen, Hausverwaltungen, Maklern und Bauträgern im privaten und öffentlichen Sektor den Arbeitsalltag zu erleichtern.

BEHG: Zwei Hände tauschen vor grünem Naturhintergrund einen Bündel US-Dollar-Banknoten gegen eine Karte mit CO2-Symbol – symbolisiert den Handel mit CO2-Zertifikaten bzw. den Emissionshandel.
© Wanan – stock.adobe.com

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) bildet die Basis für den nationalen Emissionshandel und die CO2-Bepreisung bestimmter Brennstoffe. Für das Jahr 2027 steht nun eine Anpassung an. Denn: Die nach geltendem Recht für das Jahr 2027 vorgesehene, marktbasierte Preisbildung soll nicht greifen. Stattdessen sieht der Änderungsentwurf vor, dass weiterhin ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 gilt. Den dazugehörigen Änderungsentwurf hat das Bundeskabinett am 12. August 2026 beschlossen. Die Neuregelung ist allerdings (noch) nicht geltendes Recht.

Ersatzbaustoffverordnung: Eine Straßenwalze fährt über frisch aufgetragenen Asphalt; Dampf steigt von der heißen Fahrbahn auf, im Hintergrund stehen mehrere orange-weiße Verkehrskegel.
© Omishu Makes – stock.adobe.com

Im Zusammenhang mit Bau- und Abbrucharbeiten fallen regelmäßig große Mengen an mineralischen Abfällen an. Welche Anforderungen bei der Herstellung und beim Einbau entsprechender Baustoffe zu beachten sind, regelt die Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV). Im Juli 2026 hat das Bundesumweltministerium einen Referentenentwurf für eine Novelle der Ersatzbaustoffverordnung veröffentlicht. Die geplanten Änderungen sollen unter anderem den Vollzug erleichtern, und eventuelle Hemmnisse, die bei der Verwertung mineralischer Ersatzbaustoffe bestehen könnten, abbauen.

Holztafelbauweise: mehrgeschossiger Rohbau mit Gerüst, Betonwänden und Holzschalungen auf einer Baustelle.
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Bei Wand-, Decken- und Dachelementen aus Holz haben Bauherren die Wahl zwischen mehreren Konstruktionsprinzipien. Die Holztafelbauweise sticht dabei durch einen Vorteil heraus: Betriebe fertigen die Bauteile bereits vollständig im Werk, montieren sie also nicht erst auf der Baustelle aus Einzelteilen. Wie eine Holztafel aufgebaut ist, worin sie sich vom Holzrahmenbau und von der Holzständerbauweise unterscheidet und welche weiteren Vorteile sie bietet, lesen Sie in diesem Beitrag.

Logo des Comenius EduMedia Siegels 2026 mit gelbem Kopfporträt in der Mitte und umlaufendem Schriftzug Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e. V. – Für exemplarische Bildungsmedien
© GPI – Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V.

Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e. V. hat im Rahmen der Verleihung der Comenius EduMedia Awards einmal mehr die Comenius EduMedia Siegel für digitale Bildungsmedien vergeben. In diesem Zusammenhang werden Bildungsangebote prämiert, die durch ihre didaktische Qualität, die mediale Gestaltung und eine moderne Wissensvermittlung überzeugen.

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Angesichts der aktuellen Herausforderungen durch extreme Wetterereignisse und zunehmende Hitzeperioden in urbanen Räumen gewinnt die Blau Grüne Infrastruktur zunehmend an Bedeutung. Innovative Ansätze im Straßenraum, wie multifunktionale Begrünung und intelligentes Regenwassermanagement, bieten nachhaltige Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel. Mit der im Mai 2026 vorgestellten Bundesagenda „Stadt grün-blau“ erhält dieses Thema nun auch politisch neuen Schub.

Photovoltaikanlage auf einem Hausdach mit groß dargestelltem Prozentzeichen auf den Solarmodulen als Symbol für Einspeisevergütung, Förderungen und Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen.
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Wer eine PV Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nutzt, erhält dafür über 20 Jahre garantierte Einnahmen. Doch 2026 bringt die Zäsur: Die aktuelle Stromeinspeisevergütung sank im Februar erneut, während die Bundesregierung eine grundlegende Reform der Förderung für Neuanlagen ab 2027 prüft. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen zu Höhe, Regeln und Zukunft der Einspeisevergütung.

Energy Sharing: Solaranlage mit langen Reihen von Photovoltaikmodulen vor einer modernen Stadtsilhouette bei Sonnenlicht.
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Seit 1. Juni 2026 ist Energy Sharing in Deutschland gesetzlich möglich. Mit dem neuen § 42c EnWG können Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen ihren Strom über das öffentliche Netz an Nachbarn, Mieter und lokale Betriebe weitergeben – bilanziell, flexibel und ohne großen Umweg.

Wohnraumlüftung: Blick von innen auf eine breite Holzfensterbank vor einem geöffneten Fenster; gegenüber ist die Fassade eines Nachbargebäudes zu sehen.
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Moderne Gebäude sind so gut gedämmt, dass kaum noch Luft durchkommt. Das schont die Energiebilanz, schafft aber ein Problem: Feuchtigkeit, CO2 und Gerüche reichern sich in der Raumluft an. Genau hier setzt eine Wohnraumlüftung an. Die DIN 1946-6 bildet dabei den verbindlichen Rahmen. Was die Norm genau regelt, welche Lüftungsstufen es gibt und wie Wohnungslüftungsanlagen zu warten sind, lesen Sie in diesem Beitrag.

GEIG: Elektroauto an einer öffentlichen Ladesäule auf einem Parkplatz vor Bürogebäuden bei sonnigem Wetter.
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Seit 1. Januar 2025 gilt eine Vorgabe des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG), die sowohl Bauherren als auch Eigentümer betrifft: Seit 2025 müssen alle Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Stellplätzen mindestens einen Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bieten. Bei größeren Renovierungen von Nichtwohngebäuden mit mehr als 10 Stellplätzen muss jeder fünfte Stellplatz mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet und mindestens ein Ladepunkt errichtet werden. Für wen gilt das GEIG? Wann ist das GEIG in Kraft getreten? Und was bedeutet Leitungsinfrastruktur? Dieser Beitrag erläutert, was es zu beachten gilt.

Barrierefreies Bauen: Leerer Rollstuhl steht in einem hellen Wohnraum vor einer geöffneten Glasschiebetür zu einem Holzbalkon.
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Barrierefreies Bauen ist längst eine rechtliche Anforderung. Seit Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und der KfW-Förderung (Produkt 455-B) stehen Planer, Architekten und Bauherren vor konkreten Pflichten und neuen Fördermöglichkeiten. Dieser Fachbeitrag erklärt, was moderne Barrierefreiheit nach DIN 18040 bedeutet, wann sie verpflichtend ist, welche Förderungen verfügbar sind – und liefert eine praxisnahe Checkliste für die strukturierte Umsetzung Schritt für Schritt.