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Arbeitsschutz

Hier gibt es aktuelles Fachwissen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Brandschutz und Notfallmanagement im Betrieb. Hinzu kommen Inhalte zu Gefahrstoffmanagement und REACH für ein sicheres Arbeitsumfeld. Die Beiträge bieten praxisnahe Einblicke für Sicherheitsfachkräfte und andere Arbeitsschutzverantwortliche in Unternehmen.

TRGS 524: Zwei Personen in Schutzkleidung und Atemschutzmasken betrachten gemeinsam ein Tablet in einem abgesperrten Arbeitsbereich.
© Nicholas Felix/peopleimages.com – stock.adobe.com

Von der Altlastensanierung bis zu Gebäudeschadstoffen: Die TRGS 524 „Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen“ ist das zentrale Regelwerk für sicheres Arbeiten in kontaminierten Bereichen. Im Juli 2026 wurde die TRGS 524 stark überarbeitet. Die Neufassung beschäftigt sich unter anderem mit der weiteren Konkretisierung der Informationspflichten vor dem Beginn der eigentlichen Arbeiten, der Gefährdungsbeurteilung und dem Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen. Der Fachbeitrag erläutert die aktuellen Vorschriften, Qualifikationsanforderungen sowie praxisnahe Tipps und zeigt die wichtigsten Unterschiede zu Asbest-Regelungen.

Arbeiter in Warnweste schützt sich auf einem sonnigen Betriebsgelände vor starker Hitze.
© ฺฺฺBoonterm – stock.adobe.com

Hohe Temperaturen können Beschäftigte körperlich und mental stark belasten. Arbeitgeber müssen Hitze deshalb systematisch in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. Dabei kommt es nicht nur auf die Raumtemperatur an, sondern auch auf Sonneneinstrahlung, körperliche Arbeit, Luftfeuchtigkeit, Schutzkleidung und die Dauer der Belastung. Der Fachbeitrag zeigt, wie eine Gefährdungsbeurteilung zu Hitze am Arbeitsplatz aufgebaut wird, welche Schutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip geeignet sind und was Betriebe dokumentieren sollten.

Lithium-Ionen-Akkus sind fester Bestandteil vieler Arbeitsprozesse. Mit ihrer Verbreitung steigen jedoch auch die Anforderungen an den Brand- und Arbeitsschutz, denn defekte Akkus können Brandrisiken bergen. Aufgabe von Unternehmen ist es daher, den Umgang mit den Energiespeichern verantwortungsvoll zu organisieren. Dazu gehört auch das Lagern und Laden in speziellen Sicherheitsschränken.

Sprinkleranlage mit transparenter Auslöseeinheit und kupferfarbener Leitung an einer weißen Decke.
CALANBAU Brandschutzanlagen GmbH

Herkömmliche Sprinkleranlagen löschen dort, wo der Brand bereits intensiv tobt. Doch zur Bekämpfung von Rauchausbreitung oder zum Schutz von besonders leicht brennbaren Materialien gibt es effizientere Wege. Intelligente SmartFit® Sprinkler mit digitaler Anbindung an die Brandmeldezentrale ermöglichen automatisierten und intelligenten Brandschutz, der sich an den individuellen Bedarf anpassen lässt.

Systemtrenner: Hydrant mit angeschlossenem Feuerwehrschlauch und Feuerwehrmann im Hintergrund.
Rico Löb – stock.adobe.com

Der Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen durch Löschwasser ist eine wesentliche Aufgabe im Brandschutz. Systemtrenner für die Feuerwehr sind ein unverzichtbarer Sicherheitsbaustein, der sowohl rechtliche Vorgaben erfüllt als auch die Qualität der Trinkwasserversorgung nachhaltig sichert. Lesen Sie hier alles über gesetzliche Anforderungen, Funktionsweise und Einsatzbereiche dieser essenziellen Sicherheitskomponenten.

Feuerwehrleute nähern sich einer Tür mit herausschlagenden Flammen bei einem Flashover.
© Christina – stock.adobe.com

Ein Flashover kann innerhalb von Sekunden aus einem lokalen Zimmerbrand einen lebensbedrohlichen Vollbrand machen. Doch wie entsteht dieses gefürchtete Phänomen genau, wie unterscheidet es sich von Rollover und Backdraft, und welche Warnzeichen deuten frühzeitig darauf hin? Der folgende Fachbeitrag erklärt die Flashover Bedeutung verständlich und zeigt, worauf Einsatzkräfte achten müssen, um rechtzeitig reagieren zu können.

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© mino21 – stock.adobe.com

Lithium-Ionen-Akkumulatoren sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken – doch ihr Gefahrenpotenzial wird oft unterschätzt. Thermal Runaway, interne Kurzschlüsse und Separatorversagen können zu unkontrollierbaren Bränden führen, die mit konventionellen Löschmitteln kaum zu bekämpfen sind. Erfahren Sie, wie Li-Ionen-Akkus funktionieren, welche Versagensmodi auftreten können und welche Schutzmaßnahmen die DGUV Information 205-041 für Betriebe vorschreibt.

Brandschutzbegehung: Brandschutzplan mit eingezeichneten Fluchtwegen und Feuerlöschern auf einem technischen Grundriss, daneben ein Bleistift und ein Lineal.
© Bettina – stock.adobe.com

Über das Baurecht werden grundlegende Maßnahmen zur Rettung von Menschen sowie zur wirksamen Brandbekämpfung verbindlich vorgeschrieben. Damit diese Maßnahmen im Ernstfall zuverlässig funktionieren, ist es erforderlich, ihre Funktionsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen. Genau hier setzt die Brandschutzbegehung an: Sie dient dazu, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und dauerhaft ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Angestellte im Labor, die mit biologischen Arbeitsstoffen agieren, benötigen spezielle Schutzmaßnahmen für ihre Gesundheit. Denn sie sind je nach Tätigkeit einem erhöhten Expositionsrisiko gegenüber gefährlichen Stoffen ausgesetzt. Worauf es beim Schutz dieser Beschäftigten ankommt und wie sich die dazugehörigen Maßnahmen in Schutzstufen einteilen lassen, erklärt die Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 100.

Berufskrankheit Parkinson: Eine Person hält behutsam die Hände eines älteren Menschen als Zeichen von Unterstützung und Fürsorge.
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Seit November 2025 empfiehlt der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten beim BMAS offiziell die Aufnahme des pestizidassoziierten Parkinson-Syndroms in die Berufskrankheiten-Liste. Diese Entwicklung hat direkte Konsequenzen für den betrieblichen Arbeitsschutz. Für Arbeitsschutzbeauftragte in Landwirtschaft, Gartenbau und verwandten Bereichen ergeben sich neue Pflichten bei Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen und der Anzeige von Berufskrankheiten.