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Gesundheitswesen und Pflege

Das Gesundheitswesen übernimmt zentrale Aufgaben in unserer Gesellschaft und ist gleichzeitig einem ständigen Wandel unterlegen. Gesetze werden angepasst, Abrechnungsbeträge verändert und neue Behandlungsmethoden entwickelt. Daher bietet dieser Bereich Fach- und Führungskräften aktuelles Fachwissen zu Praxismanagement, Expertenstandards und Hygienevorschriften.

Bürokratieentlastungsgesetz 
Ein Pfleger reicht einer älteren Dame am Esstisch einen Löffel zum Mund. Vor ihr stehen eine Schüssel und ein Glas.
© WesJVR/peopleimages.com – stock.adobe.com

Wenn Nahrung, Flüssigkeiten oder Speichel in die Atemwege gelangen, kann dies schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Vor allem bei Menschen, die unter Schluckstörungen leiden bzw. deren Schutzreflexe eingeschränkt sind, besteht ein erhöhtes Risiko. Daher ist die Aspirationsprophylaxe zu einem wichtigen Bestandteil des Pflegealltags geworden. In dem folgenden Beitrag erfahren Sie, wie sich die Gefahr einer Aspiration mit den passenden Maßnahmen reduzieren und sich eine möglichst sichere Nahrungsaufnahme gewährleisten lässt.

GKV-Spargesetz: Arzt arbeitet am Laptop; im Vordergrund stehen ein Sparschwein, gestapelte Münzen, ein Taschenrechner und Unterlagen mit Diagrammen auf dem Schreibtisch.
© Have a nice day – stock.adobe.com, mit KI bearbeitet

Das neue GKV-Spargesetz bringt seit 30. Juli 2026 weitreichende Änderungen für Hausarztpraxen: Vergütungssteigerungen werden begrenzt, Zuschläge gestrichen und bislang extrabudgetäre Leistungen werden teilweise wieder budgetiert. Der Beitrag zeigt, welche finanziellen Folgen drohen, welche Regelungen noch konkretisiert werden müssen und wie Praxen ihr Honorar-, Verordnungs- und Kapazitätsmanagement jetzt gezielt anpassen können.

Expertenstandard Demenz: Eine ältere Frau mit grauem Haar und eine jüngere Betreuerin mit Brille sitzen an einem Tisch und lösen gemeinsam ein buntes Kunststoff-Puzzle als Beschäftigungs- und Gedächtnistraining.
© Alexander Raths – stock.adobe.com

Menschen mit Demenz leben oft in Unsicherheit und Angst. Gerade deshalb ist die Bindung zu anderen Menschen – ob zu Familienangehörigen oder Pflegekräften – für sie besonders wichtig. Genau hier setzt der Expertenstandard Demenz an. Was dieser genau vorsieht und welche Änderungen die Aktualisierung 2026 mit sich bringt, lesen Sie in diesem Beitrag.

KHAG: Geschäftsmann hält ein Modell eines Krankenhauses neben ein gelbes Warnschild mit Doktorhut als Symbol für Risiken oder Herausforderungen im Gesundheits- und Bildungsbereich.
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Das KHAG, kurz für Krankenhausreformanpassungsgesetz, ist seit dem 15. April 2026 in Kraft. Damit wird die Ende 2024 beschlossene Krankenhausreform an die Erfahrungen aus der Praxis angepasst. Mit welchen Maßnahmen dieses Ziel erreicht werden soll und welche Kritikpunkte es gibt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Liposuktion Lipödem: Wickelverband am Unterschenkel und Fuß wird von einer Pflegekraft angelegt.
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Seit dem 1. Juli 2026 können Ärztinnen und Ärzte die Liposuktion bei Lipödem unabhängig vom Krankheitsstadium zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen. Damit endet die bisherige Beschränkung der Kostenübernahme auf Patientinnen mit Lipödem im Stadium III. Die Liposuktion ist nun grundsätzlich in allen drei Stadien der Erkrankung eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung – sofern die festgelegten medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind.

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Seit dem 1. Juli 2026 gilt eine umfassend überarbeitete UV-GOÄ. Die Gebührenordnung für Ärzte in der gesetzlichen Unfallversicherung wurde in Teilen komplett überarbeitet. Die Neuerungen betreffen vor allem die Grundleistungen. Gleichzeitig wurden die Gebühren angehoben.

Mit der TRBA 250 erhalten Arbeitgeber im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege konkrete Vorgaben zum Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen. Das reicht von der Gefährdungsbeurteilung und der Unterweisung zum Infektionsschutz bis hin zu Schutzmaßnahmen bei Fingernägeln, Arbeitskleidung und Co. Der folgende Beitrag liefert eine Zusammenfassung der aktuellen TRBA 250.

Pflegeleitung plant PeBeM in der Pflege am Computer im Krankenhaus
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Spätestens seit Januar 2026 müssen stationäre Pflegeeinrichtungen deutschlandweit neue Regelungen zur PeBeM umsetzen. So gelten etwa neue Qualifikationsniveaus und Vollzeitäquivalente. Was bedeutet das für die Personalbemessung in der Pflege und worauf müssen Pflegeleitungen achten?

Schon die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) schreibt es vor: Pflegekräfte müssen ihr Handeln anhand ethischer Leitlinien reflektieren und begründen können. Denn sie treffen täglich Entscheidungen, die das Wohl, die Würde und die Rechte von Menschen betreffen. Welche ethischen Kompetenzen müssen Pflegekräfte besitzen und wie setzen sie diese in Pflegepraxis und Pflegeausbildung um?

PflegeArbbV: Stehende Pflegerin hält Hand einer sitzenden Seniorin
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Egal ob das Gehalt, die Arbeitszeiten oder der Urlaub – die Arbeitsbedingungen in der Pflege werden immer wieder diskutiert, auch in der Politik. Maßnahmen wie die am 6. März 2026 verkündete „Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche“ (PflegeArbbV) sollen das Arbeiten in der Pflege attraktiver und fairer gestalten. Die neue Verordnung tritt am 1. Juli 2026 in Kraft und gibt unter anderem den Mindestlohn sowie den Urlaubsanspruch für Pflegekräfte vor.