Das Baustellenhandbuch der Maßtoleranzen

Kombi-Paket
Buch, DIN A6-Taschenformat + E-Book im EPUB+PDF-Format
8. Auflage

Alle aktuellen Vorgaben zu Maßtoleranzen am Bau. Mit den gewerkespezifischen Erläuterungen dieses Buches zu den aktuell gültigen Toleranzbereichen sowie den korrekten Messverfahren steht schnell fest, ob es sich lediglich um einen tolerierbaren Schönheitsfehler oder einen echten Mangel handelt.

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Ihre Vorteile
  • Icon Ihre Vorteile Tabellen mit aktuellen Toleranzangaben nach DIN 18202 und DIN 18203
  • Icon Ihre Vorteile gewerkespezifische Regelungen nach aktuellen ATVen der VOB/C
  • Icon Ihre Vorteile Hinweise zur Prüfung der maßgenauen Umsatzung von Bauwerken
  • Icon Ihre Vorteile Buch und E-Book im preisgünstigen Paket
Artikel-Nr.: 3935/1
ISBN/ISSN: 978-3-86586-336-2
Lieferung innerhalb von 5 Werktagen ab Erscheinen
88,51 EUR
zzgl. MwSt.

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inkl. MwSt.

Die oft fruchtlosen Diskussionen auf der Baustelle, ob unebene Flächen, schiefe Ecken, Fugenbreiten oder Maßabweichungen noch im Bereich der Toleranzen liegen oder einen echten Mangel darstellen, können schnell beendet werden, wenn genaue Informationen über die aktuellen Normen mit den gültigen Toleranzbereichen und den korrekten Messverfahren griffbereit vorliegen. In praktischen Tabellen, Checklisten und Kommentierungen liefert das Buch alle notwendigen Informationen.

Kombi-Paket

Das Kombi-Paket besteht aus einem gedruckten Handbuch im praktischen Taschenformat und einer digitalen Ausgabe als E-Book im EPUB- und PDF-Format.

Dieses bietet folgende Vorteile:

  • Alle Vorgaben zu Maßtoleranzen am Bau sind einfach und schnell unter gängigen Schlagworten nach Gewerken sortiert.
  • Praktische Tabellen und Checklisten zur normengerechten Prüfung zeigen, wie die Regelungen der DIN-Normen korrekt anzuwenden sind.
  • Handlich, praktisch und robust macht dieses Buch den Alltag auf der Baustelle problemlos mit.
  • Für die Arbeit am PC oder unterwegs unterstützt das E-Book mit komfortablen Suchfunktionen und praktischen Verlinkungen.

Unsere fachspezifischen E-Books im EPUB und / oder PDF-Format können Sie jederzeit lesen und zur Recherche heranziehen, egal ob Sie am PC oder mobil mit einem Smartphone oder Tablet arbeiten. Die E-Books beinhalten zudem eine komfortable Suchfunktion und praktische Verlinkungen.

Die Vorteile im Detail:
  • Schlagwort-Verlinkungen*: Für einen schnellen Zugriff auf die benötigte Information.
  • Schnelle Orientierung: Zahlreiche Verweise* auf weiterführende Schlagworte bieten einen Rundumblick in kürzester Zeit.
  • Zusätzliche Funktionen: z. B. Lesezeichen, Kommentare und praktische Suchfunktion.**
  • Beim Kauf eines E-Books fallen für dieses keine Versandkosten an.

*variiert je nach Titel
**abhängig vom Endgerät

Die achte aktualisierte Auflage des Baustellenhandbuchs der Maßtoleranzen berücksichtigt alle Änderungen durch die neue DIN 18202:2013. Mit der neuen Norm wurde auf die zunehmenden Unstimmigkeiten bei der praktischen Umsetzung und Einhaltung von Bautoleranzen reagiert und u.a. die Grenzwerte für Ebenheitsabweichungen bei Decken und Bodenplatten neu aufgeteilt und neue Grundsätze der Prüfung von Punkten, Linien, Flächen und Winkeln festgelegt. Verständliche Kommentierungen helfen, die neuen Vorgaben in der Praxis umzusetzen.

Inhaltskurzübersicht

Maßtoleranzen, nach Gewerken sortiert

  • Abdichtungsarbeiten 
  • Betonarbeiten 
  • Betonwerksteinarbeiten 
  • Bodenbelagarbeiten 
  • Dachdeckungs- und Abdichtungsarbeiten 
  • Dränarbeiten 
  • Elektroinstallationen*
  • Erdarbeiten 
  • Estricharbeiten 
  • Fliesen- und Plattenarbeiten
  • Gerüstarbeiten 
  • Gussasphaltarbeiten NEU!
  • Heizungsinstallationen*
  • Klempnerarbeiten 
  • Maler- und Lackierarbeiten
  • Mauerarbeiten 
  • Metallbauarbeiten 
  • Naturwerksteinarbeiten 
  • Parkettarbeiten 
  • Putz- und Stuckarbeiten 
  • Sanitärinstallationen* 
  • Stahlbauarbeiten
  • Tapezierarbeiten
  • Tischlerarbeiten
  • Verglasungsarbeiten
  • Verbauarbeiten 
  • Verkehrswegebauarbeiten 
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassaden
  • Wärmedämmverbundsysteme
  • Zimmer- und Holzbauarbeiten 
  • Holzpflasterarbeiten 

Unter jedem Gewerk finden Sie Erläuterungen und Arbeitshilfen in Form von Abbildungen und übersichtlichen Tabellen zu 

  • Bauwerksmaßen 
  • Winkelabweichungen 
  • Ebenheitsabweichungen 
  • Spezifische Ergänzungen

* Für Installationsgewerke finden Sie Maßangaben zu Einbauhöhen und Seitenabständen.

Die aktuellen Normen DIN 18202 und DIN 18203 Teil 1-3 werden anschaulich mit Tabellen und Abbildungen erläutert. Außerdem erhalten Sie eine Übersicht über weitere gewerkespezifisch relevanten Normen und rechtlichen Regelungen.

Im Anhang
sind für Sie wichtige Informationen und Erläuterungen zur normgerechten Prüfung, Bewertung und den gängigen Hilfsmitteln zusammengestellt.

Hier können Sie kostenlos Informationen zum Werk einsehen:

Estricharbeiten

Die Anforderungen an Estricharbeiten sind im Wesentlichen in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil C in den Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) in der DIN 18353 beschrieben. Im Folgenden werden die Inhalte der ATV und/oder der ergänzenden Regelungen auszugsweise unter dem Gesichtspunkt von Ausführungstoleranzen und Materialmindestdicken dargestellt.

Normen: DIN 18353 Estricharbeiten

Allgemeines: Toleranzen sind in den durch DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ geregelten Grenzen zulässig (ATV DIN 18353, Abschnitt 3.1.3).

Spezifische Ergänzungen:

• Estrichdicke und Estrichmindestdicke

• Dickentoleranzen

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• Dämmschicht

• Schwimmende Estriche und Estriche auf Trennlage

• Kunstharze und Kunstharzestriche

• Terrazzoböden

• Beschichtungen

• Fugen

• Haftzugfestigkeit der Oberfläche

• Belegereife

• Risse

• Ebenheitsabweichungen aus Verformungen

• Nutzungsspezifische Sonderfälle

Prüfung der Winkelabweichungen

Prüfung der Winkelabweichungen von Bauteilen in Bezug auf vertikale, horizontale und geneigte Flächen

Vertikale Bauteile

Bei vertikalen Bauteilen wird die Toleranz in Bezug auf die vertikale Fläche genommen. Dabei ist das Stichmaß mit einem Abstand von jeweils etwa 10 cm von der entsprechenden Fläche zu ermitteln.

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Horizontale Bauteile

Bei horizontalen Bauteilen wird die Toleranz in Bezug auf die Horizontale genommen.Die Stichmaße werden in einem Abstand von etwa 10 cm von den betroffenen Flächen ermittelt.

Geneigte Bauteile

Das Messen von Toleranzen bei geneigten Flächen erfolgt über die Fläche und ist ebenso zu beurteilen wie die Toleranzen bei vertikalen oder horizontalen Flächen. Auch hier erfolgt die Messung in einem Abstand von etwa 10 cm von den Endpunkten entfernt.

Prüfung der Ebenheitsabweichungen

Die Prüfung von Ebenheitsabweichungen kann über das Nehmen von Einzelmaßen (z. B. über Stichproben) oder über ein eingemessenes Raster erfolgen. Die Rastermaße sind auf die erforderliche Prüfgenauigkeit und Oberflächenbeschaffenheit des zu prüfenden Bauteils abzustimmen, z. B. 10 cm, 50 cm, 100 cm. Die Messung beim Flächennivellement erfolgt an den Schnittpunkten des gewählten Rasters. Bei den Messpunkten kann es sich dann im Messergebnis sowohl um „Hochpunkte“ als auch um „Tiefpunkte“ handeln.

Einzelmessungen

Beim Messen wird die Richtlatte auf den höchsten Punkt gelegt, die Messung des Stichmaßes erfolgt am niedrigsten Punkt.Die Prüfung von Ebenheits- und Winkelabweichungen sind getrennt voneinander vorzunehmen.

Prüfung der Lage von Stützen in der Flucht

Zur Prüfung der Lage von Stützen in der Flucht ist eine Verbindungslinie zwischen den Endstützen einer Stützenreihe aus mindestens drei Stützen mit einem horizontalen Abstand von 10 cm zu den Außenkanten der Endstützen anzulegen. Das Stichmaß zwischen der Flucht und der Außenkante der zu prüfenden Mittelstütze ist bezogen auf den Messpunktabstand (Summe von zwei zugeordneten Stützenachsabständen) nach Tabelle 4 der DIN 18202 zu bewerten.

Maße und Grundeigenschaften von Hölzern

Maße und Beschaffenheit von Hölzern und Holzprodukten werden durch Produktnormen bestimmt. Zurzeit gelten für die Sortierung von Holz nach der Tragfähigkeit die DIN 4074-1:2012 für Nadelholz und 4074-5:2008 für Laubschnittholz gleichberechtigt nebeneinander. Neben bestimmten Holzeigenschaften wie Ästigkeit, Jahrringbreiten, Verfärbungen und Faserneigung sind dort in den verschiedenen Sortierklassen auch die Zulässigkeit von Baumkantenanteilen, Rissen, Krümmungen und Verdrehungen geregelt.

Abweichungen von den in der VOB/C DIN 18334 angegebenen Mindestmaßen für Dicken und Querschnitte sind innerhalb der Grenzen der Angaben in den einzelnen Produktnormen zulässig. Bei allen Maßangaben sind stets die zugeordneten Holzbezugsfeuchten zu berücksichtigen.

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Zur Regelung der Maßhaltigkeit von Vollholzprodukten sind in der DIN EN 336 „Bauholz für tragende Zwecke“ zwei Maßtoleranzklassen definiert:

Schnitt- und Bauholz, KVH, Balkenschichtholz Maßtoleranzklasse nach DIN EN 336
Dicke und Breite im mm 1 2
=100 mm +3,0 mm / –1,0 mm ±1,0 mm
>100 mm +4,0 mm / –2,0 mm ±1,5 mm


Davon abweichend sieht die „Vereinbarung über Brettschichtholz“ der Studiengemeinschaft Holzleimbau und des Bundes Deutscher Zimmermeister für Brettschichtholz die Einhaltung der Regelungen der DIN EN 390 „Brettschichtholz – Maße – Grenzabmaße“ vor. Danach gilt für alle Breiten eine Toleranz von ±2,0 mm. Für die Höhen bis 400 mm liegt der Toleranzbereich zwischen +4,0 und –2,0 mm, für größere Höhen bei +10 % und –0,5 % der Höhe.

Die Istlänge von Trägern aus Brettschichtholz darf bei einer Trägerlänge von bis zu 2,0 m ±2 mm von der Solllänge abweichen. Für Längen von 2 bis 20 m beträgt das zulässige Maß für die Längenabweichung ±0,1 % der Solllänge, für Träger mit einer Länge über 20 m sind ±20 mm Längenabweichung noch zulässig. Alle Werte gelten für eine Messbezugsfeuchte von 15 %.

Holzrahmenbau

Für Vollholzkonstruktionen im Holzrahmenbau sind Bauschnitthölzer mit einer maximalen Holzfeuchte von 20 % zu verwenden. Für die Maßhaltigkeit des Querschnitts gelten die Forderungen nach der Maßtoleranzklasse 2.

Der Anteil der Baumkante an einzelnen Holzquerschnitten von Vollhölzern, Brettern und Bohlen sowie bei Latten darf die Höchstwerte nach DIN 4074 nicht überschreiten.

Risse – Risstiefe

Die DIN 1052 „Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken“ (2008-12) berücksichtigt für Nennquerschnitte von Vollholz stets eine Holzfeuchte von 20 %. Die am Objekt sich einstellende Holzfeuchte (Gleichgewichtsfeuchte) ist abhängig von der Bauform und ist für allseitig geschlossene Bauwerke mit Heizung von 5 % bis 15 % festgelegt. Für überdachte, offene Bauwerke gilt eine Gleichgewichtsfeuchte von 10 % bis 20 % und für Konstruktionen, die der Witterung ausgesetzt sind, zwischen 12 % und 24 %.

Um die Gefahr von Schwindrissen und Maßänderungen zu vermindern, sind bei allseitig geschlossenen und überdachten, offenen Bauwerken die Hölzer mit einer Einbaufeuchte von höchstens 20 % einzubauen. Sind die Hölzer der Witterung ausgesetzt, sollte die Einbaufeuchte höchstens 25 % betragen.

Schwindrisse in Brettschichtholz sind in begrenztem Umfang zulässig, wenn die Standsicherheit dadurch nicht gefährdet wird (nach DIN 18334).

Nach DIN 4074 (2003) bleiben dabei Schwindrisse in Kanthölzern und hochkant beanspruchten Brettern und Bohlen bis zu 1/4 der Schnittholzlänge, jedoch maximal bis zu einer Länge von 1,0 m, unberücksichtigt.

Die Risstiefe ist der Mittelwert aus drei Messungen an den Viertelspunkten der Risslänge. Die Risstiefe R wird ermittelt aus Risstiefe dividiert durch die Kantholzbreite. Bei gegenüberliegenden Rissen werden die Risstiefen addiert und durch den Wert der Kantholzbreite dividiert. Es ist stets eine auf die Horizontale projizierte Risstiefe maßgebend.

Für die zulässigen Risstiefen in Kanthölzern und hochkant biegebeanspruchten Brettern und Bohlen gelten, abhängig von der Sortierklasse, die folgenden Werte:

Sortierklasse  Schwindrisse R
S 7 3 /5 der Querschnittsbreite, nach DIN 4074 (2003)
S 7 1 /2 der Querschnittsbreite, nach DIN 4074 (2008)
S 10 1 /2 der Querschnittsbreite
S 13 2 /5 der Querschnittsbreite


In Brettern und Bohlen sind Schwindrisse R zulässig.

 

Weitere Leseproben:

Verzeichnisse:

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Dieses Buch ist genau das Richtige für:

Architekten, Bauingenieure, Bauunternehmen, Bauhandwerker, Bausachverständige, Bauherren, Facility Manager, Haus- und Gebäudeverwaltung


Ralf Schöwer
Nach seinem Studium der Architektur in Darmstadt, betreute Her Schöwer in den anschließenden Jahren als Planer und Bauleiter Bauprojekte in den Bereichen Neubau, Umbau und Modernisierung.
Herr Schöwer ist Architekt und seit 2002 öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden.
Sein Fachwissen ist gefragt als Referent für Fortbildungsveranstaltungen der Architekten- und Handwerkskammern sowie als Autor für Fachmedien.

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