Neuregelungen des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) treten zum 01.01.2018 in Kraft

30.10.2017 00:00  Von:: Personalmanagement

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) wurde im Rahmen des „Gesetzes zur Neuregelung des Mutterschutzrechts“ komplett reformiert und tritt mit dem Großteil der Neuregelungen zum 01.01.2018 in Kraft.

Arbeitgeber müssen jetzt u. a. konsequent für jeden Arbeitsplatz ihre bestehende Gefährdungsbeurteilung für schwangere und stillende Frauen überprüfen oder neu durchführen (lassen). Liegt diese nicht vor, droht ein betriebliches Beschäftigungsverbot.

Des Weiteren schreibt das MuSchG eine Unterrichtungspflicht gegenüber der gesamten Belegschaft sowie weitere Informations- und Meldepflichten vor, für die Arbeitgeber entsprechende Vorlagen benötigen.

Weitere wesentliche Neuerungen sind:

  • Der Mutterschutz wird nicht nur für Arbeitnehmerinnen, sondern auch für Schülerinnen, Praktikantinnen und Studentinnen gelten.
  • Die bisherigen Beschränkungen bzgl. der Arbeitszeit für Schwangere wurden gelockert, um Frauen vor und nach der Entbindung mehr Flexibilität zu ermöglichen.
  • Der Mutterschutz bei der Geburt eines behinderten Kindes wird verlängert und der Kündigungsschutz bei Fehlgeburten verbessert.

Damit Unternehmen diese und weitere Anforderungen aus dem neuen MuSchG erfüllen und auch bei der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) rechtssicher vorgehen, wird in der Forum Verlag Herkert GmbH die „Dokumentenmappe Mutterschutz und Elternzeit“ erscheinen.

Die Mappe, die Ende November 2017 erhältlich sein wird, unterstützt Verantwortliche dabei, sich schnell in die neuen Regelungen, z. B. in die Beschäftigungsverbote oder Gefährdungsbeurteilung einzuarbeiten.

Die darin enthaltenen Vordrucke, die vom Antrag auf Elternzeit bis hin zum Muster für die Gefährdungsbeurteilung nach MuSchG reichen, bieten nicht nur eine Zeitersparnis, sondern ermöglichen darüber hinaus die schnelle und rechtssichere Umsetzung der rechtlichen Vorgaben und deren Dokumentation.

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