Bildung, Erziehung und Soziales

Kinder- und Jugendstärkungsgesetz kommt

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Am 12. April 2017 beschloss das Bundeskabinett den vom Bundesfamilienministerium vorgelegten Gesetzentwurf eines „Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG)“. Das KJSG sieht u.a. Verbesserungen beim Kinderschutz, der Lebenssituation von Pflegekindern und des Schutzes in Flüchtlingsunterkünften sowie die Sicherstellung von Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen vor.

Die erste Lesung im Deutschen Bundestag soll schon am 19.5.2017 erfolgen und Anfang Juni wird der Bundesrat damit befasst sein. Sollte alles nach Plan laufen, könnte das Gesetz bereits im Juli verabschiedet werden. Der nun beschlossene Regierungsentwurf ist gegenüber früheren Entwürfen deutlich reduziert worden und beinhaltet einige der wichtigsten und kontrovers diskutierten Punkte nicht mehr. So gibt es beispielsweise keine Länderöffnungsklausel bezüglich der Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für junge Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen mehr. 

Auch Änderungen beim § 27 (Hilfen zur Erziehung) sind nicht mehr vorgesehen. Die jetzt geplante SGB-VIII-Novellierung zielt u.a. auf die Themen Ombudsstellen, Pflegekinderwesen, Übergangsmanagement, Zulässigkeit von Auslandsmaßnahmen, Betriebserlaubnisverfahren und Steuerungsverantwortung des Jugendamtes. Weiterhin wird eine Änderung des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) angestrebt.

Einen umfassenden Überblick mit den im SGB VIII formulierten Grundlagen der Kinder- und Jugendhilfe bietet unser Werk „Praxisratgeber zur Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen“.

Speziell für Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung gibt es die „Vorlagenmappe Kindeswohlgefährdung“ mit direkt einsetzbaren Handlungsanweisungen, Checklisten und Formularen zur Gefährdungseinschätzung und -dokumentation nach § 8a SGB VIII.

Das praktische „Kinder-Notfallbuch“ zum Aushängen hilft andererseits, alle erforderlichen Sofortmaßnahmen in Notfallsituationen zu ergreifen und adäquate Erste Hilfe leisten. So werden Mitarbeiterinnen und Leitungen in Kitas, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendliche wirksam entlastet.

Und für die Arbeit mit besonderen Kindern finden sich in unserem Werk „Verhaltensauffällige, entwicklungsverzögerte und behinderte Kinder einschätzen und fördern“ fertige Textbausteine für Entwicklungsberichte und Förderpläne in Kita und Schule auf CD-ROM.

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