Zoll, Export und Internationales

Seit Jahren ist das Fehlen von Fachkräften in der Logistikbranche eines der zentralen Themen. Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) hat unter ihren Mitgliedern für das Jahr 2017 eine Umfrage zum Thema gemacht. Die Ergebnisse zeigen u. a., dass nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt werden können.

Fachkräftemangel in der Logistikbranche: Erkenntnisse der BVL

Rund 90 Prozent der Befragten aus der Transport- und Logistikbranche gaben an, dass sie den Fachkräftemangel bemerken bzw. stark bemerken. Diese Zahl relativiert sich, wenn die Befragten auf das eigene Unternehmen schauen: Hier spüren 71 Prozent den Fachkräftemangel. Rund ein Drittel der befragten Unternehmen ist vom Fachkräftemangel verschont geblieben. 

Für die Umfrage hat die BVL 112 Mitglieder aus dem Personalbereich oder mit Personalverantwortung befragt. Insgesamt beschäftigen die teilnehmenden Unternehmen 900.000 Mitarbeiter. 

Warum fehlen der Logistikbranche Fachkräfte? 

Als Grund für das Fehlen von Fachkräften nennt die BVL den Mangel an qualifizierten Bewerbern, sodass nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt werden können. 77 Prozent der Befragten gaben an, dass die Zahl an geeigneten Bewerbern in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist.

Unterstützung bei der Suche nach Fachkräften bekommen Logistikunternehmen und -dienstleister über die Zeitschrift ZOLL.EXPORT. Sie können ihre Anzeige auf dem Online-Portal der Zeitschrift sowie in der Print- und Digital-Ausgabe der Fachzeitschrift platzieren. So erreichen Sie die Zielgruppe Logistik direkt. 

In diesen Bereichen fehlen die Fachkräfte

In den folgenden Bereichen ist der Fachkräftemangel besonders zu spüren: 

  • IT (47 Prozent) 
  • Fahrer (46 Prozent)
  • Disposition (41 Prozent)
  • Lager (38 Prozent)

Außerdem ist die Zahl der Ausbildungsverträge seit dem Jahr 2013 leicht rückläufig. 

Beratungsgesellschaft pwc geht von Entspannung der Situation aus 

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft pwc prognostiziert dagegen eine Entspannung der Lage. Die Situation würde sich auf mittlere Sicht gesehen entspannen, weil durch die zunehmende Automatisierung der Arbeitsprozesse und die Digitalisierung Arbeiten erledigt werden können, die vorher von einem Menschen ausgeführt werden mussten. (juse)

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Quellen: BVLpwc 

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