Wie werden Innenstädte attraktiver?

23.02.2017 07:15  Von:: Sicherheit und Ordnung

Immer mehr Einzelhändler müssen ihre stationären Geschäfte schließen. Innenstädte verlieren dadurch mehr und mehr an Attraktivität. Die Ursache ist bekannt. Der Online-Handel zieht immer mehr Kunden ins Netz. Dabei können stationäre Händler vom Onlinehandel auch profitieren z. B. durch Kooperationen. Außerdem müssen Städte die Vorteile des Internets für sich nutzen und online auf bestehende Geschäfte, geplante Veranstaltungen oder aktuelle Aktionen aufmerksam machen.

#QUELLE#© Robert Kneschke - Fotolia.com#/QUELLE# 

Aktives Leerstandsmanagement

Die Städte suchen verzweifelt nach Ideen, wie sie ihre Attraktivität wieder steigern können - dabei ist das Leerstandsmanagement auch ein wichtiger Aspekt. Es ermöglicht einen Überblick über bestehende Geschäfte, verfügbare Flächen und fehlende Sortimente. Somit können die Städte auf die aktuelle Situation reagieren und z. B. leer stehende Geschäftsräume an Händler die einen Laden eröffnen wollen vermitteln oder Wohnraum schaffen.

Wochenmärkte

Auch Wochenmärkte verschwinden von den Marktplätzen. Die Kunden bleiben aus, weil zum einen die Produkte auf dem Wochenmarkt teurer sind als im Supermarkt und zum anderen werden Lebensmittel bei Onlinehändlern bestellt, damit die gewünschten Waren nach Hause geliefert werden. Das schadet dem Erhalt der Wochenmärkte. Aber oft bleibt der Onlineeinkauf die einzige Möglichkeit, wenn es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr vor Ort gibt. Diesem Problem haben sich die Marktschwärmer angenommen.

Vorteile von online und offline verbinden

Die Marktschwärmer möchten die Vorteile von online und offline verbinden und so die Onlinebestellung bei einem regionalen Erzeuger ermöglichen. Die Marktschwärmer bietet ein Netzwerk aus regionalen Erzeugern, lokalen Abholmärkten und Mitgliedern. Im Onlineshop kann man die gewünschten Lebensmittel bestellen und bezahlen. Die Produkte können dann wöchentlich an einer bestimmten Stelle im Ort, den sogenannten lokalen Abholmärkten, abgeholt werden. Für die lokalen Abholmärkte kann sich jeder als Gastgeber melden und z. B. leer stehende bzw. freie Räume zur Verfügung stellen. Der Gastgeber erhält dafür ca. 8 % des Umsatzes. Zusätzliche Kosten für den Kunden entstehen dabei nicht. Weitere Infos dazu finden Sie hier: https://marktschwaermer.de/de

Quellen:
https://kommunal.de/artikel/einzelhandel/
https://kommunal.de/artikel/zukunft-des-wochenmarkts/


Kommentar schreiben
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.